Walldürn

Ministerpräsident auf der Mess’ Dr. Söder besuchte Miltenberg / Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

„Bad in der Menge“ genossen

Archivartikel

Ein gut gelaunter Markus Söder war am Freitag auf der Michelsmesse in Miltenberg: Beim Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten auf dem größten Volksfest am Untermain ging es auch um Politik.

Miltenberg. „Berthold, was meinst du denn dazu?“, fragte Ministerpräsident Markus Söder seinen Parteifreund. Berthold Rüth, bayerischer CSU-Landtagsabgeordneter für den hiesigen Wahlkreis schmunzelte und nickte: „Ich bin dafür!“ Ohne langes Überlegen akzeptiert der seit März 2018 neue Ministerpräsident Söder den Vorschlag, die Odenwaldregion rund um Amorbach weiterhin tatkräftig zu unterstützen und mit finanziellen Mitteln diese ländliche Region aufzuwerten.

Söder verspricht „grünes Licht“ für eine verbesserte ärztliche Versorgung und im digitalen Bereich eine effektivere Breitband-Ausstattung.

Trotz bereits eingeplanter Verspätung von rund zwanzig Minuten kam Söder aus der Landeshauptstadt München am Freitagnachmittag gut gelaunt in Miltenberg an und absolvierte mit Bravour und großer Kondition ein mehrstündiges Besuchsprogramm in der Messe-Stadt am Main.

Ohne Hektik genoss er das „Bad in der Menge“ und freute sich sichtlich über die zahllosen Kontakte am Engelplatz, in der Ziegelgasse, am Zwillingsbogen und auf dem Messegelände.

Mit Humor meisterte der 51-jährige Ministerpräsident viele spontane Situationen im Rathaus, auf dem Vergnügungspark, im Festzelt, in einem Seniorenzentrum oder beim Anpfiff eines Fußballspiels von Auswahlmannschaften des FC Nürnberg gegen den SV Miltenberg.

Zusammenhalt betont

Die Vorliebe Söders zur Geselligkeit, zum Gemeinschaftsgefühl und zur fränkischen Mentalität ist unverkennbar, die er auch beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Miltenberg verewigte: „Wir Franken halten zusammen. Nicht alles Geld muss immer nach München“.

Das freut auch Bürgermeister Helmut Demel, der ihm als Erinnerung ein nachhaltiges Gastgeschenk überreicht: Es ist ein Flasche Staffelbrunser-Schnaps.

Fazit: Markus Söder fühlte sich in der Untermain-Region sichtlich wohl und ist fast auf Tuchfühlung ein Mensch wie du und ich. Roland Schönmüller