Walldürn

Pressekonferenz Bundes- und Kommunalpolitiker zum Weltrekordversuch

"Besonders netter Ausgleich"

Walldürn.Vor dem Weltrekordversuch fand im Restaurant "Goldschmitts" eine Pressekonferenz statt, die Dieter Goldschmitt mit dem Dank an alle Mitwirkenden, die im "Orgateam" engagierten Helfer und Sponsoren eröffnete.

"Meist skeptisch"

Er reichte das Wort weiter an Staatssekretärin Dorothée Bär, die für den Versuch dankte, einen Weltrekord anzustreben. "Meist sind wir im Ministerium sehr skeptisch, wenn sich irgendwo Konvois bilden", hielt sie scherzhaft fest und verwies etwa auf Demonstrationszüge - in diesem Sinne sei die Walldürner Aktion ein "ganz besonders netter Ausgleich".

Gerade die zwischen 2009 und 2016 verdoppelten jährlichen Neuzulassungen von Reisemobilen in Deutschland spricht dafür, "dass Camping Hochkonjunktur hat" und sich die Gesellschaft wieder mehr auf sanften Tourismus besinne. Gegen Ende ihrer Ausführungen dankte sie Gisela und Dieter Goldschmitt für deren Elan.

"Großartiges Event"

Auch im Namen seiner Tauberbischofsheimer Amtskollegin Nina Warken sprach MdB Alois Gerig. Der CDU-Politiker freute sich über ein "großartiges Event im ländlichen Raum" und beste Werbung für denselben; jene Veranstaltung, auf die man "lang entgegen gefiebert hat", sei zudem ein Beweis für den Zusammenhalt der Reisemobilszene.

Alles mobilisiert

Landrat Dr. Achim Brötel zeigte sich ähnlich erfreut: "Dieter Goldschmitt hat alles wohn-mobilisiert, was wohn-mobilisiert werden konnte", betonte er und sprach auch in Anbetracht zahlreicher internationaler Gäste von einem "Beweis für die vielleicht reisemobilfreundlichste Ferienregion der Republik".

Durch eine Eilmeldung wurde das Grußwort von Bürgermeister Markus Günther, der eine Neuauflage des Events begrüßen würde, jäh unterbrochen: Um 12.39 Uhr war klar, dass die zum Rekord nötige Teilnehmerzahl von 673 Fahrzeugen erreicht wurde.

Raunen zu hören

Ein Raunen zog durch das Restaurant, ehe Edwin Marneth vom ASB-Landesverband Hessen in einem kurzen Ausriss über das von möglichen Einnahmen unterstützte Projekt "Wünschewagen" informierte. Über Spenden finanziert, erfüllt es todkranken Menschen beliebige letzte Wünsche von Konzertbesuchen bis etwa zu der Reise an das in fernen Ländern liegende Geburtshaus. ad

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