Walldürn

Kiliansfest Veranstaltung war wieder gut besucht / Buntes Programm für die Gäste

Besucher bekamen Einblicke in das Haus

Archivartikel

Walldürn.Das Kiliansfest war wieder sehr gut besucht. Die Veranstaltung des Erzbischöflichen Kinder- und Jugendheimes „St. Kilian“ ist eine feste Einrichtung im Veranstaltungskalender der Stadt. Bei wahrem „Kaiser-Wetter“ öffnete die Jugendhilfeeinrichtung, die in diesem Jahr auf ihr 160-jähriges Bestehen zurückblicken kann, für einen halben Tag lang ihre Türen für die Besucher, und bot ein abwechslungsreiches Festprogramm. Primäres Ziel war am Sonntag wieder, den Besuchern die Jugendhilfeeinrichtung in ihrer Gesamtheit vorzustellen.

Gottesdienst zum Auftakt

Seinen Auftakt nahm das Fest mit einem vom AK „Religiöses Leben“ vorbereiteten und von P. Andreas Lengenfeld OFM Conv. zelebrierten Gottesdienst.

Nach der Begrüßung durch die Heimleiterin des Kinder- und Jugendheimes, Direktorin Iris Hell-muth-Gurka, fand unter der Leitung des Schulleiters der Nardini-Schule, Frank Hemberger, ein erster gemeinsamer Rundgang durch die Einrichtung statt.

„Forest Jump“ vorgestellt

Natürlich gehörten dazu auch Informationen über den Hochseilgarten „Forest Jump“ in Rippberg, den das Heim in Kooperation mit dem Verein „Präventive Jugendhilfe“ gemeinsam betreibt, sowie über das internationale Jugendprogramm „Duke“ sowie über die Hausgemeinschaft der jungen Flüchtlinge.

Nach dem Mittagessen – für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgte das Ensemble „Space Heist“ der Städtischen Musikschule – gab es neben den Rundgängen und Führungen den ganzen Nachmittag über ein buntes Festprogramm, dessen Höhepunkte Auszüge aus dem vor kurzem aufgeführten Gemeinschaftsprojekt „MACHTlos!, der Auftritt der der Präsidentengarde der FG „Fideler Aff“, der zirzensische Auftritt der Jugendlichen der Nardini-Schule Tauberbischofsheim, der musikalischen Auftritt von Leon und Sylvia mit ihren Rap-Songs und der Beitrag des Jugendchores „S. Oswald aus Buchen. Sehr großen Anklang fand auch der Auftritt der „Heim@t-die Band“-Hausband auf der Showbühne.

Weitere Attraktionen waren die Spielstraße, die Hüpfburg und weitere Spielangebote sowie eine kleine Fahrzeugpräsentation der Jugendfeuerwehr Walldürn, die Bull-Riding-Station oder die große Tombola mit vielen schönen Gewinnpreisen.

Gruselige Geisterbahn

In der „gruseligsten Geisterbahn des Odenwalds“ boten „echte und lebende Erschrecker und Gespenster“ Einblicke in mystische und un-heimliche Welten und sorgten so bei den Besuchern beim Durchschrei-ten der vielen düsteren und mit bengalischen Lichteffekten ausgestatteten „Unterwelt-Räumlichkeiten“ oftmals für ein echtes „Gänsehaut-Feeling“.

Erstmals verliehen wurde in diesem der Sozialpreis von Kindern und Jugendlichen für Kinder- und Jugendliche des Erzbischöflichen Kin-der- und Jugendheimes St. Kilian. Diesen erhielt – vom „Rat der Weisen“ der Hausgemeinschaft verliehen – der Jugendliche Nicolai. Beim „Budenzauber“ lockten verschiedenen Aktionsständen mit schmackhaften Köstlichkeiten, Verkaufsstände mit Bastelartikeln sowie mit einem Adler-Flohmarkt und einem Bücherflohmarkt. Sehr gut frequentiert war die Cafeteria. Insgesamt also ein rundum gelungenes „Kiliansfest“, das bei allen Besuchern eine sehr positive Resonanz fand. ds

Info: Bilder vom Fest gibt es unter www.fnweb.de in einer Galerie.