Walldürn

Löschwasserbehälter eingeweiht Versorgung im Bereich Walldürn-Süd abgeschlossen / Kosten von 134 000 Euro

Bienenweide über dem Behälter

Der neue Löschwasserbehälter im „Barnholz“ gegenüber dem Braun-Werk wurde gestern offiziell freigegeben. Damit ist das Konzept für die Löschwasserversorgung in Walldürn-Süd umgesetzt.

Walldürn. Zur Einweihung hatten sich gestern Bürgermeister Markus Günther, Christian Berlin und Heike Schubert vom Bauamt, Hauptamtsleiter Helmut Hotzy, Feuerwehr-Stadtkommandant Sascha Dörr, Geschäftsführer Bernd Gehrig vom Ingenieurbüro Walter + Partner aus Tauberbischofsheim und Geschäftsführer Manuel Stauch von der Baufirma Alfred Link Hoch- und Tiefbau „Im Barnholz“ versammelt.

Feuerwehr ist versorgt

Der Behälter hat ein Fassungsvermögen von 300 Kubikmetern. Zu sehen ist über der Erde nicht viel – außer den Anschlussstellen für die Feuerwehr. Der Behälter liegt komplett unter der Erde. „Der Löschwasserbehälter ist für das Industriegebiet sehr wichtig“, sagte der Bürgermeister gestern vor Ort. Er sorge dafür, dass die Feuerwehr im Ernstfall mit Wasser versorgt sei. „Das ist ein großer Schritt in Richtung mehr Sicherheit in diesem Bereich“, so Markus Günther, der allen dankte, die zum Gelingen der Maßnahme beigetragen haben.

Die Baukosten lagen bei rund 134 000 Euro. Beim Thema Löschwasserversorgung sei man auf einem guten Weg, „einige Projekte stehen aber noch aus“, sagte der Bürgermeister.

Helmut Hotzy, der Leiter des Haupt- und Ordnungsamtes und damit zuständig für Feuerwehrangelegenheiten, sagte, dass mit diesem Behälter die Löschwasserversorgung im Bereich Walldürn-Süd abgedeckt sei. Außer diesem Behälter gebe es noch zwei weitere in dem Bereich. Einen gegenüber der Esso-Tankstelle, einen in der Verlängerung der Buchener Straße in Richtung Buchen. Daneben gebe es noch das im September eingeweihte Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Walldürn. Das neue TLF 4000 mit einem Gesamtgewicht von 18 Tonnen und 340 PS ist das schwerste Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Walldürn. Mit diesem Fahrzeug können 6000 Liter Wasser und 500 Liter Schaummittel zur Einsatzstelle befördert werden. Die Wasserabgabe mit bis zu 3000 Litern in der Minute erfolgt mittels einer Feuerlöschkreiselpumpe. „Damit ist neben den stationären Einrichtungen auch die Mobilität der Feuerwehr gewährleistet“, sagte Hotzy.

Eine Besonderheit gib es auf der Fläche über dem Behälter, sagte der Bürgermeister weiter: Hier wird eine Bienenweide entstehen. Die Firma Uihlein Garten- und Landschaftspflege aus Königheim hat eine entsprechende Bepflanzung vorgenommen, so Markus Günther. Das wolle man auch noch an anderen Stellen im Stadtgebiet umsetzen und damit etwas gegen das Bienen- und Insektensterben tun und sich bei dem Landesprogramm einbringen. „Damit leisten wir einen ökologischen Beitrag und schaffen einen Trittstein für Insekten.“ mar