Walldürn

Besonderer Wallfahrtstag Am 25. August sind alte Traktoren auf dem Wallfahrtsplatz zu sehen / Hochamt und Bulldogweihe

Bulldogfreunde auf Wallfahrt nach Walldürn

Einen besonderen Wallfahrtstag wird es am 25. August in Walldürn geben: An diesem Tag gibt es eine Traktor-Wallfahrt. Die Schlepperfreunde „Werntal/Retztal“ machen sich dazu auf den Weg.

Walldürn. Die Stadt hat neben den vierwöchigen Hauptwallfahrtszeit eine Reihe besonderer Wallfahrtstage zu bieten. Die Motorradwallfahrt, die Pferdewallfahrt oder die Radwallfahrt. Und jetzt kommt noch ein Tag dazu: Die Traktor-Wallfahrt. Die wird am 25. August stattfinden. Um 10 Uhr werden die Oldtimer auf dem Wallfahrtsplatz zu sehen sein, für die Schlepperfreunde gibt es in der Basilika ein Amt. „Und eine Bulldogweihe“, sagte Organisator Josef Riedmann von den Schlepperfreunden im Gespräch mit den FN.

Freunde der alten Fahrzeuge können dort einen Blick auf die Bulldogs werfen. Und da gibt es durchaus interessante Gefährte zu sehen: Traktoren der Marken Lanz, Fendt oder Deutz etwa. Elf bis zwölf Fahrzeuge werden sich auf die Reise machen. „Die alten Schlepper sind ein echter Hingucker“, so Riedmann. Bei manchen Fest sind die Schlepperfreunde dabei und dabei eine Bereicherung. „Da kommen immer viele Leute und schauen sich die Schlepper an. Das weckt bei vielen nostalgische Gefühle.“

Strecke schon abgefahren

Beginn der Wallfahrt ist am 24. August: Um 9 Uhr werden die Motoren angelassen und die Schlepperfreunde machen sich auf die Reise. Die Ankunft in Walldürn ist gegen 16 Uhr vorgesehen. „In Bronnbach machen wir eine Mittagsrast“, so Riedmann weiter.

Einige Fragen zu klären

Rund 83 Kilometer gibt der Routenplaner als Entfernung an. Im Vorfeld ist da einiges an organisatorischer Vorarbeit zu leisten. Welche Strecke wird genau gefahren, gibt es Sperrungen, müssen die Schlepperfreunde Umleitungen und Umwege fahren, wo kann man am Ort übernachten, wo kann man die Schlepper abstellen? Da gibt es vorher einiges zu regeln. So eine Wallfahrt muss gut vorbereitet sein, so Josef Riedmann im Gespräch, der sich um solche organisatorischen Dinge kümmert.

Die Strecke sind die Schlepperfreunde schon einmal abgefahren. Kontakt hatte Riedmann dabei auch mit dem Tourismusbüro Walldürn – und fühlte sich dort gut aufgehoben und lobte die gute Zusammenarbeit.

Hochamt und Weihe

Am Samstag stehen dann Hochamt und Bulldogweihe auf dem Plan. Und am Sonntag geht es auf die Rückfahrt. Die Bulldogfreunde haben schon an einigen Wallfahrten teilgenommen, etwa nach Vierzehnheiligen. Und jetzt führt die Reise nach Walldürn. Auf die Fahrt freut sich Riedmann. Und die Planungen gehen schon über die diesjährige Wallfahrt hinaus: „2019 soll die Fahrt zum Kloster Engelberg führen.“ Die Ziele werden den Schlepperfreunden nicht ausgehen.