Walldürn

Besonderer Tag Alois und Irmgard Frank haben vor 60 Jahren den Bund für das Leben geschlossen

Diamantene Hochzeit im Hause Frank

Altheim.Der ehemalige Mesner der Pfarrkirche St. Valentin, Alois Frank, und dessen Ehefrau Irmgard, geborene Breunig, feiern am heutigen Donnerstag das Fest der diamantenen Hochzeit.

Der Jubilar versah über zwölf Jahre, von 1991 bis 2003, die kirchliche Tätigkeit mit viel Engagement. Seine Ehefrau stand ihm dabei stets zur Seite. Schon zu seiner Kinderzeit sah er sich zum kirchlichen Dienst als Ministrant berufen.

Das Licht der Welt erblickte Alois Frank am 19. Oktober 1929 als drittes Kinder der Eheleute Alois und Paula Frank, geborene Seitz. Nach dem Besuch der Volksschule wurde er als 15-Jähriger zum Schanzen ins Elsass eingezogen und überstand unbeschadet das Kriegsende.

Zu Hause wurde er am elterlichen Hof gebraucht, den er im Februar 1958 schließlich übernahm. Später arbeitete er nebenbei mehrere Jahre bei der Firma Bau-Bonn und bei der Firma Perga Plastic und zuletzt bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1992 als ziviler Wachmann. Ein Schicksalsschlag ereilte ihn im Jahre 1972 in Form einer schweren einjährigen Krankheit.

Über das kirchliche Engagement hinaus verschloss er sich nicht der dörflichen Gemeinschaft, indem er beispielsweise bei der Musikkapelle mitwirkte.

Die Ehe ging der Jubilar vor nunmehr 60 Jahren mit Irmgard Breunig aus Zittenfelden ein. Die Jubilarin, geboren am 7. Januar 1933, entstammte einer großen Landwirtschaftsfamilie und verbrachte ihre Kinder- und Schulzeit im Heimatort und im benachbarten Beuchen. In Miltenberg besuchte sie danach die Landwirtschaftsschule. Ihre Mutter starb, als die Jubilarin 23 Jahre alt war, so dass sie von da an den Haushalt führen musste.

Nach der Eheschließung bewirtschaftete sie mit ihrem Mann die eigene Landwirtschaft, bis sie diese aufgaben. Eine große Last hatte dabei die Jubilarin zu tragen, als ihr Ehemann berufstätig war. Auch sie hatte sich im örtlichen Leben als Mitglied der Frauengemeinschaft und aktiv in der Seniorengymnastikgruppe engagiert. Ihr größtes Hobby ist noch immer die Gartenarbeit und Blumenpflege.

Aus ihrer gemeinsamen Ehe gingen vier Kinder, zwei Jungen und zwei Mädchen, hervor. Ein Junge starb bereits nach 16 Tagen. Auch im hohen Alter erfreut sich das Ehepaar einer guten geistigen und körperlichen Verfassung und versorgt sich, mit Unterstützung der Kinder und Schwiegertochter sowie der Sozialstation nahezu selbst.

Am Samstag wird sich das Jubelpaar mit seinen Angehörigen um 10.30 Uhr zunächst in der Pfarrkirche zum Dankamt treffen. Anschließend wird das respektable Jubiläum in der „Krone“ gefeiert. Die Kinder und vier Enkel sowie zwei Urenkel und zahlreiche Gratulanten wünschen dem Jubelpaar alles erdenklich Gute. Diesen Wünschen schließen sich die Fränkischen Nachrichten gerne an. (dka)