Walldürn

Zwei Ausstellungen in der Volksbank „Finanzthemen zum Anfassen“ und „Zeitzeugen“ bis 28. Juni zu sehen

Einblicke in die Geschichte der Bank

Gleich zwei Ausstellungen gibt es derzeit in der Volksbank Franken in Walldürn. Sie sind anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Volksbank Franken bis zum 28. Juni zu sehen.

Walldürn. Bankvorstand Rainer Kehl eröffnet die Vernissage zu der Doppelausstellung „Finanzthemen zum Anfassen“ und „Zeitzeugen“. Mit der Wanderausstellung „Zeitzeugen, die unter der Federführung von Bereichsleiter Bernhard Kehl in akribischer Arbeit zusammengetragen worden sei, blicke man auf die wechselvolle Geschichte, aber auch auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung der Volksbank Franken zurück. Einer Bank, deren Wurzeln in das Jahr 1869 zurückreichen. Ausgehend von der Gründungsurkunde sei es gelungen, wichtige Meilensteine der Bankgeschichte der Bank zu veröffentlichen, wofür es Bernhard Kehl Dank und der Anerkennung zu sagen gelte.

Bezüglich der Erlebnisausstellung „Finanzthemen zum Anfassen“ sei zu sagen, dass heute jeder selbst darauf achten müsse, im Rahmen seiner Risikotoleranz eine vernünftige Rendite zu erzielen. Dass dies im Grunde ganz einfach sei, werde dem Besucher nach einem Gang durch diese Ausstellung viel bewusster als vorher sein.

Genauer Blick lohnt

Bürgermeister Markus Günther sagte, die Ausstellung von verschiedenen Exponaten aus dem Bankgeschäft der letzten Jahrzehnte zeige, wie viel man doch sehen könne, wenn man genau hinsehe. Sie zeige, dass jedes ausgestellte Exponat und jedes Foto einen genauen Blick lohne. Exponate und Fotos würden stets an bewegende Momente erinnern, sie festhalten. Mit den hier gezeigten Exponaten werde die Geschichte der Volksbank Franken in Wort und Bild dargestellt. Er dankte den beiden Bereichsleitern Bernhard Kehl und Helmut Kappes von der Volksbank, die die Ausstellungen mit initiiert hätten.

Viele Exponate

Bernhard Kehl führte in die von ihm initiierte Ausstellung „Zeitzeugen“ ein. Mit den Schlagworten „Alter Banker – Mechanik und alte Sparbücher und „Junge Bankerin – Digitalisierung“ ging er auf die Quantensprünge im Bankwesen der Volksbank Franken in den zurückliegenden 150 Jahre ein. Angefangen von den Gründungs- und Aufbaujahren über die Phase der Zusammenschlüsse mit anderen Banken bis hin zum Ausbau zu leistungsfähigen Finanzmarktplätzen. Beeindruckend dabei die ausgestellten alten Dokumente, Sparbücher und Kontobücher, die Foto- und Pressedokumentationen oder alte Arbeitsgerätschaften wie Rechenmaschinen und Geldzählmaschinen, Schreibmaschinen oder ältere Geldautomaten.

In einem Vortrag wurde von Kundenberaterin Carmen Ackermann die Ausstellung Finanzthemen zum Anfassen“ vorgestellt. Wie sie ausführte, sei es gelungen, in vier Elementen spielerisch darzustellen, was eine gute Geldanlage ausmache und warum es wichtig sei, sich damit auseinander zu setzen. Themen seien hier Inflation, die Möglichkeiten zum Geldanlegen und Faktoren, die die Wertentwicklung beeinflussen würden, weiter was sich hinter dem Zinseszinseffekt verbirgt und schließlich ein Blick auf den deutschen Aktienmarkt, der zeige, dass es schon immer Schwankungen gegeben habe, man aber mit Durchhaltevermögen eine positive Rendite erzielen könne.

Die Eröffnung der Ausstellung durch Bankdirektor Rainer Kehl sowie ein Rundgang durch beide Ausstellungen schlossen sich an. ds