Walldürn

Geriatriezentrum Walldürn Jahresrechnung 2017 erläutert und festgestellt / 87 Beschäftigte / Bau des neuen Pflegeheims soll im Januar 2019 beginnen

Es wird immer schwieriger, qualifiziertes Personal für die Pflege zu finden

Archivartikel

Hardheim/Walldürn.Der Krankenhausverband Hardheim-Walldürn tagte in Hardheim. In der Verbandsversammlung wurde die Jahresrechnung 2017 für das Geriatriezentrum in Walldürn erläutert und festgestellt.

Dabei wurde von Bürgermeister Markus Günther darauf hingewiesen, dass das Geriatriezentrum St. Josef 87 Personen beschäftigt und eine relativ geringe Fluktuation aufweist und viele Mitarbeiter mit langjähriger Betriebszugehörigkeit hat. Allerdings werde es zunehmend schwieriger, frei werdende Stellen zeitnah mit qualifizierten Mitarbeitern zu besetzen.

Als äußerst schwierig stufte er sogar die Gewinnung von Personal für Leitungs- und Führungsaufgaben ein. „Der Beginn des Pflegenotstandes ist auch im Geriatriezentrum „St. Josef“ bereits deutlich spürbar“, so Markus Günther.

Er vergaß aber auch nicht den Hinweis darauf , dass die Bewohner sich im Haus sehr gut aufgehoben fühlen, was ihn zu Anerkennung und Lob für die Mitarbeiter veranlasste.

Trotz der nicht kostendeckenden Reha-Pflegesätze zeigte sich Bürgermeister Günther erfreut darüber, dass ein ausgeglichenes Betriebsergebnis für das Geriatriezentrum St. Josef erzielt wurde.

In den weiteren Betrachtungen von Markus Günther kam die Vermögenslage für das Geriatriezentrum St. Josef ebenso zur Sprache wie die Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung.

Nach umfassenden Vorarbeiten zur Planung des Pflegeheimneubaus wurde ein Planentwurf mit einer entsprechenden Kostenberechnung durch den Beschließenden Ausschuss verabschiedet. Der Zeitplan sieht vor, das bis Ende September 2018 die Ausschreibung mit einer Vergabesitzung erfolgt, die Ausführungsplanung bis Ende des Jahres 2018 abgeschlossen ist und ab Januar 2019 mit dem Bau begonnen werden kann.

Günther vergaß nicht den Hinweis, dass alle Bemühungen im baulichen Bereich nur dann zielführend seien, wenn bei der Eröffnung der neuen Wohnbereiche auch qualifizierte und engagierte Mitarbeiter gewonnen werden. die eine hochwertige Pflege sicher stellen können.

Zum weiteren Verlauf der Sitzung wies Verwaltungsleiter Ludwig Schön darauf hin, dass in der vor kurzem abgeschlossenen Rezertifizierung nach ISO 9001 in der Geriatrischen Rehabilitation bestätigt wurde, dass die gestellten Qualitätsansprüche erfüllt werden und eine hervorragende Arbeit dokumentiert wird. Lob ging daher an alle Mitarbeiter, die dieses sehr gute Ergebnis ermöglichten. Z