Walldürn

Im Geriatriezentrum Mobile „Schweinschule“ vor Ort

Ferkel waren der Renner

Walldürn.Die „Mobile Schweineschule“ von Kerstin Gronbach aus dem Gerabronner Ortsteil Michelbach besuchte die Bewohner und Kindergartenkinder des Kindergartens St. Georg im Geriatriezentrum St. Josef. Im Vordergrund des Projekts steht die Aufarbeitung und Beantwortung der Fragen „Woher kommt unser Essen?“ und „Wozu brauchen wir Bauern“ oder „Wie werden Schweine gehalten?“

Die vielfältigen Aufgaben und die Wichtigkeit dieses Berufes besang sie in einem selbst geschriebenen Lied. Den Refrain konnten die Kindergartenkinder und Bewohner kräftig mitsingen. Anschaulich erklärte Kerstin Gronbach die vielfältigen Aufgaben der Landwirte. „Auf unseren Feldern wächst das Brot, auf unseren Apfelbäumen der Saft und in unserem Stall die Wurst“, so die Bäuerin.

Denn zuerst müsse der Landwirt das Getreide anbauen, bevor der Müller Mehl daraus macht. Und erst dann könne der Bäcker das Brot backen. Ebenso werde Gemüse und Obst auf den Bauernhöfen angebaut, geerntet und verkauft. Die Tiere wie Kühe, Schweine, Schafe und Hühner, die auf dem Hof vom Bauern großgezogen und versorgt werden, bilden die Grundlage für Milch, Käse, Eier, Fleisch und Wurst in den Regalen der Supermärkte und Metzgereien.

Füttern und Streicheln

Höhepunkt des Nachmittags waren selbstverständlich die kleinen Ferkel, die es in einem kleinen Anhänger, der zum Stall umfunktioniert war, zu bestaunen gab. Die Kinder und Bewohner freuten sich darüber sehr und nutzen die Gelegenheit, die Ferkel zu füttern und zu streicheln. Viele Kindheitserinnerungen kamen bei einigen auf.

Beim Ausklang in der Begegnungsstätte wurden die Erfahrungen und Erkenntnisse der Kinder und Bewohner gemeinsam reflektiert. Das Resümee aller Beteiligten war: Das war „eine saustarke Sache“.