Walldürn

Bund fördert Denkmalschutz 500 000 Euro fließen nach Walldürn

Geld für die Sanierung des Museums

Archivartikel

Walldürn.Diese Nachricht sorgt in Walldürn für große Freude: Der Bund un-terstützt die dringend notwendige Gesamtrestaurierung des Stadt- und Wallfahrtsmuseums. Für das Haus „Zum Güldenen Engel“ werden 500 000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramms VIII bereitgestellt.

Ausschuss stimmt zu

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Alois Gerig teilte Bürgermeister Markus Günther brandaktuell aus Berlin mit, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch grünes Licht für die Förderung gegeben hat.

„Angesichts der mehrfachen Überzeichnung des Denkmalschutz-Sonderprogramms können wir uns glücklich schätzen, dass großzügige Fördermittel in den Neckar-Odenwald-Kreis fließen“, zeigte sich Alois Gerig erleichtert. Der Wahlkreisabgeordnete hatte intensiv für das Projekt geworben.

Auf seine Einladung nahm Patricia Lips, Berichterstatterin im Haus-haltsausschuss für das Denkmalschutz-Sonderprogramm, das his-torische Gebäude selbst in Augenschein. Gemeinsam mit Landrat Dr. Achim Brötel konnte sich die Abgeordnete aus dem hessischen Odenwald davon überzeugen, dass die Sanierung unumgänglich ist.

Für Alois Gerig ist die Förderung gut angelegtes Geld: „Der Bund hilft, ein Stück unseres Kulturerbes zu sichern. Zudem trägt die Förderung dazu bei, das liebenswerte Stadtbild zu erhalten – das kommt der Lebensqualität zu Gute und macht die Stadt für den Tourismus noch attraktiver. Nicht zu vergessen, dass die Restaurierung mittelständischen Bau- und Handwerksbetrieben zusätzliche Aufträge beschert.“

Der „Güldene Engel“ ist ein Bürgerhaus aus der Renaissance und wurde 1588 von Valentin Stumpf erbaut.

1930 wurde es als ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung eingestuft, seit 1965 beherbergt es das Stadt- und Wallfahrtsmuseum. Bis heute gehört das Haus zu den prägenden Gebäuden in der Walldürner Altstadt.