Walldürn

Frühjahrsversammlung Brieftauben-Reisevereinigung Walldürn startet am 18. April in das Flugjahr

Greifvögel verursachen herbe Verluste

Walldürn.Zur Frühjahrsversammlung der Brieftauben-Reisevereinigung (RV) Walldürn im Gasthaus „Zum Engel“ begrüßte Vorsitzender Michael Ackermann 19 aktive Mitglieder aus Walldürn und Umgebung. Wie er eingangs mitteilte, ist eine Aufnahme neuer Mitglieder von außerhalb des Gebietes der RV zukünftig nur noch mit Zustimmung des Regionalverbandsvorstands möglich. Bei den Preisflügen dürfen keine Brieftauben zu Trainingszwecken eingesetzt werden. Vereinsjubiläen (50-, 75-, 100 Jahre) und Mitgliederehrungen von mehr als 50 Jahren sind bis zum 1. April des jeweiligen Jahres beim Deutschen Brieftaubenverband zu melden.

In Hinblick auf das bevorstehende Reiseflugjahr wurden die Reise- und Transportpläne bekannt gegeben. Der Altflug startet mit den beiden Vorflügen am 18. und 28. April, ehe Anfang Mai der erste Preisflug ab Neumarkt (165 Flugkilometer) startet. Insgesamt sind beim Altflug 13 Preisflüge geplant. Die Jungtauben-Vorflüge starten am 29. Juli. Der erste Jungtauben-Preisflug findet am 10. August ab Ansbach (90 Flugkilometer) statt. Am 14. September ist ein Regionalverbands-Jungflug ab Osterhofen (320 Flugkilometer) vorgesehen.

Bei den Reise- und Transportkosten ergeben sich gegenüber dem zu-rückliegenden Reiseflugjahr keine Änderungen. Der Meisterschaftsmodus der RV Walldürn bleibt der gleiche wie im Vorjahr. Die Meisterschaft der RV Walldürn wird mit fünf Tauben ausgeflogen. Ebenfalls gibt es wieder eine Jährigen- und Jungtauben-Meisterschaft. Auch die besten Einzeltauben und die erste Tauben pro Flug werden geehrt. Jede Taube muss mit einem Ring mit Telefonnummer des Besitzers ausgestattet sein. Die Siegerehrung findet am 1. Dezember in Obernburg statt.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurden die Angriffe von Greifvögeln auf die Brieftauben beklagt. Bis die Brieftauben nach der Winterruhe in Flugform kommen, wurden in diesem Jahr so manchen Züchter bis zu fünf Brieftauben durch Greifvögel geschlagen. Durch diese Attacken kommen viele Brieftauben zu Tode oder sind so verletzt, dass sie nicht mehr an den Preisflügen teilnehmen können. Bei solchen Verlusten sind auch die jungen Brieftauben im Nest gefährdet. „Dieses Drama wiederholt sich nun seit Jahren immer wieder und hat schon einige Brieftaubenzüchter zur Aufgabe ihres Hobbys veranlasst“, so Ackermann. Zum Abschluss wünschte er den aktiven Züchtern gute Flüge mit ihren Tauben. ds