Walldürn

Projekt „Singpause“ Gemeinderat stimmt der Einführung ab dem kommenden Schuljahr zu

Grundschüler singen bald nach der Ward-Methode

Archivartikel

Walldürn.In der Grundschule wird ab dem kommenden Schuljahr mehr gesungen. Dann wird das Projekt „Singpause“ nach der Ward-Methode eingeführt. Regina Scheuermann, Rektorin der Grundschule, und Bernd Heß, der Leiter der Musikschule, stellten das Projekt bei der Sitzung des Gemeinderates am Montag im Haus der offenen Tür vor.

Zweimal in der Woche geht eine in der Ward-Methode ausgebildete Musikpädagogin im laufenden Unterricht durch die Klassen und unterbricht für 20 Minuten den Unterricht – eine Pause zum Singen.

Dabei ist eine Lehrkraft anwesend, um selbst vom Unterricht der Fachkraft zu profitieren und den Umgang mit den Singstimmen der Kinder zu erfahren. Die „Singpause“ arbeitet mit der Justin-Ward-Methode, über welche den Kindern grundlegende Fertigkeiten im Singen nach Noten vermittelt werden. Ziele sind etwa die Vermittlung von Freude am Singen und Musizieren. Alle Kinder sollen eine solide Musikausbildung erhalten und zur musikalischen Selbstständigkeit erzogen werden, Sie sollen sich auch später ohne fremde Hilfe musikalisch betätigen, und sich Musik aneignen können.

Elternbeirat und Lehrerkollegium würden das Projekt unterstützen. Es handelt sich um eine einjährige Testphase, danach könne man das Projekt eventuell auf die Grundschulen in Rippberg und Altheim ausweiten. Das Projekt ist mit Personalmehrkosten von 6720 Euro pro Jahr verbunden. Dazu kommen Kosten von rund 530 Euro für eine Weiterbildung,

Bei einer Enthaltung stimmte der Rat der Einführung ab September probeweise für die Klassen 1 und 2 für ein Schuljahr zu. mar