Walldürn

In der Kirche St. Marien Kinder und Erzieherinnen gestalteten Gottesdienst mit

„Heim voller Liebe und Geborgenheit“

Archivartikel

Walldürn.Vor der Feierstunde anlässlich der Sanierung des Kindergartens St. Marien fand in der Kirche St. Marien ein Gottesdienst statt, der von Robert Schmeiser (E-Piano) und Achim Dörr (Gitarre) kirchenmusikalisch umrahmt wurde und von den Erzieherinnen und Kindern des Kindergartens St. Marien mitgestaltet wurde. Der Stadtpfarrer sagte, der Kindergarten sei nach Sanierungs- und Erweiterungsbauphase nun endlich fertig. Ganz lange hätten die Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen auf diesen Moment gewartet und während der Bauphase immer wieder viel Lärm und Dreck ertragen müssen.

Wort-Pyramide aufgebaut

Bereits zu Beginn des Gottesdienstes hätten man anhand der vor dem Altar aufgebauten Pyramide aus Wortbausteinen erkennen können, was den Kindern wichtig sei an dem neu gestalteten Kindergarten und was unbedingt alles in den neuen Kindergarten hinein müsse.

Darüber hätten sich die Kinder schon viele Gedanken gemacht und dabei festgestellt, dass nicht nur das Gebäude schön sein solle. Nein, ein richtiges Heim sollte auch gefüllt sein mit Liebe, Geborgenheit und Wärme. Und diese drei Dinge würden nicht durch schöne Möbel oder frisch gestrichene Wände entstehen. Sie entstünden vielmehr nur durch die Menschen, die dort wohnten. Menschen die zusammen leben, würden einander helfen und sich gegenseitig unterstützen sowie nach einem Streit wieder sich die Hände reichen und sich wieder vertragen.

Wenn er in der Kindergarten St. Marien hineinkomme, dann spüre sofort das dort dortige Leben: dort werde gelacht, gestritten, sich wieder vertragen, gespielt, gebaut, gemalt und noch vieles mehr. Aber immer dann, wenn die anderen Kindergartenkinder einem traurigen Kind helfen würden, das zum Beispiel hingefallen sei oder einem kleineren Kind beim Aufräumen helfen würden, dann wisse er ganz genau: in diesem Moment sei Jesus Christus mitten unter den Kindern. ds