Walldürn

Fastnachter von der Höhe in Szentgotthárd Landrat Dr. Brötel hatte die Reiseleitung

„Höhgöiker“ auf großer Tour in Ungarn

Glashofen.Brauchtumspflege mal anders: ein kompletter Bus voller Narren und deren Freunde machten sich bei bestem Reisewetter unter der fundierten Reiseleitung von Landrat Dr. Achim Brötel auf den langen Weg nach Ungarn ins Komitat Vas, genauer gesagt in die Stadt Szentgotthárd.

Es handelt sich um das Partnerkomitat des Neckar-Odenwald-Kreises sowie die Partnerstadt von Walldürn.

Wenige Tage zuvor war eine Delegation aus Ungarn im Kreis zu Besuch. Und nun sind die „Höhgöiker“ quasi zu einem Gegenbesuch nach Ungarn gekommen. Die Mischung der Teilnehmer hätte nicht besser sein können, reiste doch der jüngste Sprössling mit gerade einmal 14 Wochen zusammen mit dem ältesten „Höhgöiker“ mit knappen 80 Jahren in einem Bus durch das tolle und sehenswerte Ungarn.

In Szentgotthárd wurden die Gäste von einer offiziellen Delegation aus dem Rathaus gebührend empfangen. Beim Abendprogramm war auch der Bürgermeister von Szentgotthárd Gàbor Huszàr persönlich mit einer Delegation anwesend und die „Höhgöiker“ verbrachten die ersten närrischen und fröhlichen Stunden mit ihren Freunden bei bestem Wetter und ebenso bester Laune. Am nächsten Tag fuhr man ins Landesinnere zu einer Palinka-Probe. Palinka ist hochprozentiger Schnaps; aber auch diese Aufgabe stellte für die feiergewohnten „Höhgöiker“ kein Problem dar. Im Anschluss wurde die Komitats-Hauptstadt Szombathely erkundet. Hier wurden der wunderschöne Dom sowie das geschichtsträchtige Museum besichtigt. Im Kurbad Bad Bük durfte ein Besuch des urtypischen ungarischen Bauernmarktes nicht fehlen. Der Vizepräsident des Komitats Vas, Ferenc Marton, war spontan der Einladung des Landrats gefolgt und verbrachte den Abend mit einigen Mitarbeitern aus der Komitatsverwaltung bei der Reisegruppe.

Am Tag darauf ging es zunächst in Richtung Nationalpark Örsèg. Im Freilandmuseum Szalafö erfolgte die Begrüßung durch Bürgermeiste Gàbor Huszàr. Bei der Führung im Freilandmuseum konnte man das frühere Landleben oder die Gebäudestrukturen kleiner Dörfer kennenlernen. Auf dem Programm stand auch ein Besuch der Stadt Köszeg, mit Stadtführung durch den 2. Bürgermeister Bela Bàsthy. Bei einem Ungarn-Besuch darf eine Weinprobe nicht fehlen. Diese wurde mitten in den Weinbergen von Köszeg in Zusammenarbeit mit zwei Winzern, die sich auf den biologischen Anbau spezialisiert haben, durchgeführt.

Zum Abschluss des dritten Reisetages ging es wieder zurück nach Szombathely zum gemeinsamen Abendessen. Dieser Abschlussabend wurde noch durch odenwälder Gesangseinlagen zur passenden Musik unterstützt und sogar das Tanzbein wurde, trotz der hohen Temperaturen, hier noch einmal geschwungen

Von Bürgermeister Huszàr gebührend verabschiedet machten sich die „Höhgöiker“ wieder auf die Heimreise. Etwas wehmütig, aber bereichert mit vielen tollen Erlebnissen und neuen Freundschaften. Abschließend halt der Dank allen, die zum Gelingen der Reise beigetragen haben. hape