Walldürn

Konzept des Gemeindeverwaltungsverbandes (4) Im letzten Teil der Serie gehen die FN auf die Naherholungseinrichtungen in den Walldürner Ortseilen ein

Hütte wechselt bei Bedarf den Standort

Die Naherholungseinrichtungen im Wald sind bedeutend für die Freizeitgestaltung und den Tourismus in einer Kommune. Dazu gehören als wesentliche Elemente die Wald- und Schutzhütten.

Walldürn. Am 30. November letzten Jahres wurde die vom Gemeindeverwaltungsverband Hardheim-Walldürn durchgeführte Studie zur Überarbeitung und Modernisierung der Erholungsinfrastruktur im GVV-Gebiet in Hardheim durch Margareta Sauer vorgestellt.

Nachdem die Fränkischen Nachrichten in einer kleinen Serie bereits auf die Situation der Hardheimer und Höpfinger Schutz- und Freizeithütten sowie den Hütten im Gebiet der Kernstadt Walldürn eingingen, widmet sich der vierte und letzte Teil der Serie den Hütten in den Ortsteilen.

Positives Bild

Das grundsätzlich sehr positive Bild zumeist sehr gepflegter und substanziell erhaltenswerter, aufgrund günstiger Lagen an Wanderwegen regelmäßig von Wanderern oder Radfahrern genutzter Hütten im Kernstadtbereich wird beim Blick auf die Ortsteile nicht getrübt.

Als eindrucksvolles Beispiel dafür dient vor allem die in den am Ortsausgang von Glashofen errichteten Kunstwerke-Pfad zu Ehren der Sonnengesänge der Franz von Assisi eingefügte „Contemplations-Hütte“: Sie lädt nicht nur zur meditativen Auseinandersetzung mit dem Herzstück der franziskanischen Frömmigkeit ein, sondern verwöhnt die Wanderer ebenso mit ihrem baulich tadellosen Zustand.

Gleiches gilt für die offene, in der Bauform des Walldürner „Zuckerhuts“ errichtete Schutzhütte auf dem Altheimer Noledorn-Freizeitgelände sowie die nahezu neuwertige, auf Initiative von Ortsvorsteher Wolfgang Stich angeschaffte mobile Musterschutzhütte Hornbachs, die auf einem Punktfundament steht und bei Bedarf mit einer entsprechenden Vorrichtung versetzt werden kann: Auch hier wurden keinerlei signifikante Mängel festgehalten.

Aufwand überschaubar

Mittelfristig sind lediglich im Bereich zweier Hütten Nachbesserungen erforderlich: So müsse man dem undichten Dach der unweit des „Mammutbaums“ gelegenen, besonders unter einheimischen Wanderern beliebten Schutzhütte am Wettersdorfer Ortsrand Herr werden; bei der vom Limes-Fernwanderweg und dem „Totenweg“ zwischen Glashofen und Reinhardsachsen tangierten „Vogelhütte“ ist ebenfalls die Bedachung das Hauptproblem. Auch diese sehr massiv in Beton und Holz gebaute Hütte weist einen gewissen Renovierungsbedarf am Dach auf – der finanzielle Aufwand allerdings sei „noch sehr überschaubar“, so das Fazit der Studie.

Lob für Engagement

Einhelliges Lob fand darüber hinaus das Engagement der jeweiligen Ortsvorsteher, die sich um die Pflege und das Aufstellen von entsprechendem Waldmobiliar kümmern. ad