Walldürn

OWK wanderte in der Südpfalz Drei Touren wurden angeboten

In der deutschen Toskana unterwegs

Walldürn.Die Südpfalz mit ihren Burgen und Schlössern, eine Landschaft mit ländlichem Charme und mediterranem Klima, die Weingärten vom Pfälzerwald umrahmt, sie gilt als ein kleines Stück Paradies, als die „deutsche Toskana“ und als wunderbare Wanderregion. Hier, mitten im Rebenmeer, in der Umgebung von Edenkoben, das als Garten Eden gilt, wanderte der OWK bei herrlichem Herbstwetter. Drei Wanderungen boten für jeden das Richtige. 69 Teilnehmer machten sich auf den Weg.

Die sportlich anspruchsvolle Tour mit einer Streckenlänge von 18 Kilometern und Höhenunterschieden von rund 680 Metern wurde von Wolfgang Eisenhauer und Karl-Friedrich Berberich geführt.

Man startete in Rhodt bei Edenkoben, wanderte dann über den Pfälzer Mandelpfad und Pfälzer Weinsteig aufwärts zur Villa Ludwigshöhe. Hier bot sich den Wanderern ein gigantischer Ausblick über die Weinberge bis in die Rheinebene und die Schwarzwaldhöhen. Danach stiegen die sportlich Ambitionierten steil zur Rietburg hoch. Nach einer kurzen Rast mit Stärkung ging der Weg weiter aufwärts zum Ludwigsturm.

Am Kohlplatz, einem ehemaligen Kohlenmeier-Standort als nächste Station, erinnert ein Ritterstein an historische Ereignisse. Von hier aus ging es zum Aussichtsturm auf dem Steigerkopf, dem Schänzelturm. Über die Loslosruhe und die Himmelssteige gelangte man zum Edenkobener Hüttenbrunnen und stärkte sich dort in der Pfälzer Hütte.

Eine weitere Gruppe mit den Wanderführerinnen Marita Eisenhauer, Edeltraud Berberich und Brunhilde Marquardt erwanderte elf Kilometer mit Höhenunterschieden von 390 Metern. Der Weg führte von dem bekannten Winzerort Rhodt zur Villa Ludwigshöhe. Über den Weinbergen gelegen genoss man eine grandiose Aussicht. Über einen Zickzackweg stieg man – manche wählten die Fahrt mit dem Sessellift – hoch zur Rietburg. Hier legte man in der Burgschenke eine Pause ein und genoss dabei wieder den spektakulären Fernblick. Danach folgte ein gleichmäßiger Abstieg auf einem schattigen Waldpfad. Bald erreichte man den Edenkobener Hüttenbrunnen. In der bewirtschafteten Hütte wurden die Wanderer mit deftigen Pfälzer Spezialitäten und selbst gebackenen Kuchen überrascht.

Die dritte Gruppe wurde von Ursula Mechler begleitet. Sie erwanderte auf einer kulturellen und genussvollen Tour vier Kilometer mit 108 bis 230 Höhenmetern. Man startete an der Villa Ludwigshöhe mit einer Sesselliftfahrt hoch zur Rietburg. Auf deren Aussichtsterrasse legte man eine Rast ein mit phänomenalem Panoramablick, bevor es wieder mit der Rietburgbahn talwärts ging, ein Ziel war das Winzerdorf Rhodt.

Den letzten Wanderabschnitt vom Edenkobener Hüttenbrunnen über den idyllischen Elfbrückenweg entlang des Triefenbachs im Edenkobener Tal am Hilschweiher vorbei bis zur Siegfriedschmiede bewältigten alle drei Gruppen gemeinsam.

In der historischen Waldgaststätte Siegfriedschmiede, die bis 1942 als Wappenschmiede betrieben wurde, kehrte man abschließend ein und ließ sich mit Pfälzer Spezialitäten und einem guten Schoppen verwöhnen. Die OWK-Vorsitzende Agnes Sans dankte abschließend den Wanderführern.