Walldürn

Auf dem Flugplatz Marcus Franke und Sebastian Kraus zogen einen Reisebus 20 Meter weit über die Rollbahn

Inlinerabend mit Strongman-Einlage

Walldürn.Jede Menge Betrieb herrschte am Donnerstag auf dem Flugplatz. Dort hieß es wieder: „Freie Bahn“ für Inline-Skater, Wave-Boarder und andere „Radfahrer“. Alles, was keinen Motor hat, durfte auf der Landebahn und den Rollwegen sowie auf dem gesamten Vorfeld des Flugplatzes seine Kurven drehen. Und eine besondere Attraktion gab es auch noch: Die Strongman Marcus Franke und Sebastian Kraus zogen einen Reisebus 20 Meter über die Landebahn.

Die Skaterveranstaltung erfreut sich großer Beliebtheit, wie Oliver Stumpf, Vorsitzender des Flugsportclubs Odenwald, im Gespräch mit den FN sagte, und Alt und Jung anlockt und viel Spaß bietet.

Wie immer war auch Reiner Paul, Sportlehrer aus Höpfingen, dabei. Er hatte wieder einen kleinen Inline-Skating-Parcours aufgebaut. Dort gab er allen Anfängern ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg, damit die ersten Roll-Versuche unfallfrei klappen. Auf Initiative des Fliegerstübchens waren Marcus Franke und Sebastian Kraus als „Special Guest“ dabei.

Marcus Franke, Inhaber des Gesundheits- und Leistungszentrums Eisi, wollte – so die Ankündigung von Oliver Stumpf – auf dem Rollfeld einen Reisebus 20 Meter weit ziehen. 17 Tonnen wiegt das Gefährt. Um 19.30 Uhr wurde es dann ernst. Im Bus nahm auch noch ein Mädchen, das an dem Tag Geburtstag feierte, mit ihren Freundinnen Platz. Ein besonderes Geschenk!

Stumpf und Franke stellten den Strongman-Sport kurz vor, ehe sich Franke an die Arbeit machte. Unter Anfeuerungsrufen der zahlreichen Zuschauer zog er den Bus – assistiert von Strongman Marco Bruch – über die Distanz. Genauso wie nach ihm Sebastian Kraus.

Bus war voll besetzt

Und damit es nicht ganz so leicht ist, zogen beide den Bus nach einer Pause noch einmal über die Rollbahn – dieses Mal aber voll besetzt. Von den Zuschauern bekamen die beiden jede Menge Applaus.

Beide gehen am 4. August bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Tölz an den Start. Und da gibt es eine Disziplin namens Truck-Pull. Da müssen die Athleten einen Lkw ziehen. Da war die Einlage am Donnerstag eine willkommene Trainingseinheit. mar