Walldürn

Bundeswehr-Verband Jahresabschluss mit Ehrung von Fritz-Peter Schwarz

Innere Sicherheit war Thema

Wallldürn.Die Kameradschaft ERH (Ehemalige Soldaten, Reservisten und Hinterbliebene) Walldürn im Deutschen Bundeswehr-Verband führte in den Räumen der Nibelungenheim-Gesellschaft (Kaserne Walldürn) ihre Jahresabschlussveranstaltung durch.

Der Vorsitzende der Kameradschaft, Hauptmann a.D. Dieter Schlönvoigt, freute sich bei seiner Begrüßung über eine sehr hohe Teilnehmerzahl. Noch vor den Grußworten zeichnete Schlönvoigt gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden den Oberstleutnant a.D. Fritz-Peter Schwarz (Hardheim) für dessen 50-jährige Mitgliedschaft im DBwV mit der entsprechenden Treuenadel und der vom Bundesvorsitzenden unterschriebenen Treueurkunde aus und bedankte sich bei dem Geehrten für dessen jahrelange Treue zum Verband.

Major Mahle – der den dienstlich verhinderten Standortältesten vertrat – ging als Vertreter des Standortes und des Logistikbataillons 461 in seinem Grußwort auf die umfangreichen und zunehmenden Aufgaben und Aufträge ein, die auch im kommenden Jahr keinerlei Ruhe aufkommen lassen. In diesem Zusammenhang zeigte er auch die vielen und weltweiten Einsatzorte seines Bataillons auf.

Über die aktuelle Verbandsarbeit informierte der Bezirksvorsitzende des Verbandes, Hauptmann a.D. Uwe Paul (Schrozberg). Er ging auf die Bereiche der Pflege, Beihilfe sowie auf die Krankenversicherung und die Rente für „Späteinsteiger“ ein. Nach einer kurzen Pause leitete Schlönvoigt zum Kern der Veranstaltung über. Mit Bastian Schneider, so der Vorsitzende, habe man einen Referenten gefunden, der sich als einer der vier Stellvertreter des Bundesvorsitzenden der Jungen Union Deutschlands mit der Thematik des Abends „Innere Sicherheit – Sicherheit in Deutschland“ bestens auskenne. Schneider, Reserveoffizier und Volljurist, ging in seinem einstündigen Vortrag auf die große Bandbreite des Themenbereiches ein und trug zu den Detailbereichen des internationalen Terrorismus, der allgemeinen „normalen“ Kriminalität sowie der zunehmenden Cyberangriffe in Deutschland und Europa vor. Auch die Problematik der gegenwärtigen deutschen Rechtslage und die Zusammenarbeit der „Dienste“ wie auch die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden wurden hierbei angesprochen und offene Fragen erörtert. Danach bedankte sich der Vorsitzende bei dem Referenten für dessen umfassenden und sehr informativen Vortrag und überreichte ihm ein Weinpräsent.

Dem Schwerpunkt der Veranstaltung folgte ein gemeinsames Abendessen und ein geselliges Beisammensein. In seinem Schlusswort ging Schlönvoigt auf die Planungen für 2019 ein.