Walldürn

Pfarrgemeinderat tagte Jugendreferent des Dekanats war zu Gast

Jugendpastoral im Blickpunkt

Walldürn.Zentrale Thema der jüngsten Sitzung des Pfarrgemeinderates der katholischen Pfarrgemeinde „St. Georg“ im Pfarrsaal des Gemeindehauses war der Tagesordnungspunkt „Jugendpastoral“, der vom Jugendreferenten des Dekanats Mosbach-Buchen, Michael Miltenberger moderiert wurde. Nahezu zwei Stunden lang wurden die beiden Fragen „Wo soll die Jugend in der Seelsorgeeinheit Walldürn wieder präsenter werden?“ und „Wo ist die Jugend innerhalb der Seelsorgeeinheit Walldürn derzeit präsent?“ behandelt. Zunächst auf die zweite Frage eingehend wurden folgende existierende Jugendaktivitäten und Gruppierungen innerhalb der Seelsorgeeinheit (SE) genannt: Jugend- und Kinderchor, Ministranten, Kinderwortgottesdienst, Sternsinger, Zeltlager, katholische Landjugend, Skifreizeiten, Kommunion und Firmung; 72-Stunden-Aktion, Kreis junger Familien, Musikband. Was den Jugendreferenten Michael Miltenberger zu der Feststellung veranlasste: „Ihr habt ja schon eine ganze Menge!“

Anschließend befasste man sich im Gremium dann damit, Vorschläge zu erarbeiten, was man künftigmachen könne, um in Zukunft wieder Jugendliche in stärkerem Maße als bisher für ein aktives Mitwirken innerhalb der katholischen Glaubensgemeinschaft zu gewinnen. Die von den Pfarrgemeinderäten in einer sehr regen Diskussionsrunde genannten Ideen wurden von Dekanats-Jugendreferent Michael Miltenberger als gut und recht vielschichtig angesehen.

Als Denkanstöße wurden von Dekanatsjugendreferenten folgende Aspekte genannt: die positive Einstellung zu den Kindern und Jugendlichen dokumentieren, die Mitbestimmung von Jugendlichen innerhalb der Seelsorgeinheit ermöglichen, Treffpunktmöglichkeiten schaffen, die Einbeziehung von spirituellen Angeboten in die SE-Jugendarbeit sowie die personelle und finanzielle Unterstützung. In einer der nächsten Pfarrgemeinderatssitzungen soll das Thema „Jugendpastoral“ noch einmal auf der Tagesordnung stehen.

Unter dem Punkt „Informationen“ berichtete Pfarrgemeinderatsvorsitzender Wolfgang Eisenhauer in Vertretung des verhinderten stellvertretenden Vorsitzenden des Stiftungsrates, Helmut Hotzy, über die Arbeit dieses Gremiums seit der letzten Pfarrgemeinderatssitzung. Behandelt wurden unter anderem die Gebäudekonzeption des ehemaligen Pfarrheims in Altheim“ (hier wird eine Veräußerung angestrebt), die Beschaffung einer zusätzlichen Kerzenständerreihe für die Lourdes-Grotte oder der Datenschutz und die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten und Einrichtung eines gesicherten Datenzugangs für die Mitglieder des Stiftungsrates.

Nächster Punkt war die Beschlussfassung über eine Festinstallation von Kameras des Fernsehsenders K-TV in der Basilika, hauptsächlich für Live-Übertragungen während der Hauptwallfahrtszeit. Auf Antrag eines Mitglieds erfolgte die Abstimmung geheim, wobei sich 15 für eine Installation und drei gegen eine Installation aussprachen. Kosten für die Installation entstehen der Pfarrgemeinde keine.

Wolfgang Eisenhauer informierte über das Programm der vom 9. bis 14. März in Walldürn geplanten Tage der Glaubenserneuerung für den gesamten Seelsorgebereich zur Stärkung und Vertiefung des eigenen Glaubens, und zur Vergewisserung und Feier des gemeinsamen Glaubensweges in einer Welt der Glaubensverdunstung und zum Neuaufbruch aus franziskanischem Geist.

Mit Dankesworten des Leiters der SE Walldürn, Stadtpfarrer Pater Josef Bregula, OFM Conv., und des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Wolfgang Eisenhauer für die in 2018 geleistete Arbeit endete die Sitzung. ds