Walldürn

In der Basilika Organistin Regina Böpple trat auf

Konzert zum Lobpreis Gottes

Archivartikel

Walldürn.Organistin Regina Böpple aus Bad Wildbad spielte in der Reihe der Kirchenmusik in der Wallfahrtsbasilika. Rund 60 Besucher fanden sich zu dem Orgelkonzert ein. Im Verlauf dieses einstündigen Konzertes spielte Böpple Orgelwerke von Paul Hindemith (1895 – 1963), Ernst Pepping (1901 – 1981), Sigfrid Karg-Elert (1877 – 1933), Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901), Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847), wobei die abwechslungsreichen Kompositionen durch die Klangvielfalt der Dauphin-Orgel gut zur Geltung kamen.

Pater Christoph Szachta OFM Conv., forderte die Besucher dazu auf, sich ergreifen zu lassen von der geistlichen Musik. Er dankte Regina Böpple für deren spontane Bereitschaft, ein solches Orgelkonzert zum Lobpreis Gottes erklingen zu lassen. In den letzten Jahren seien diese Konzerte zu einem festen Bestandteil des kirchenmusikalischen Programms geworden.

Eröffnet wurde das Konzert mit der Sonate Nr. 2, der kürzesten von drei Sonaten des Komponisten Paul Hindemith, die als bewusste Stilisierung nach dem Vorbild der klassischen Sonatine erscheint und dadurch in deutlichem Gegensatz zu den beiden anderen, romantisch-sinfonischen Klaviersonaten Hindemiths steht.

Dieser Sonate ließ die Organistin drei Varianten des bekannten Kir-chenliedes „Sollt ich meinem Gott nicht singen“ folgen, und zwar zunächst in einer Komposition von Ernst Pepping, und in zwei Kompositionsvarianten des Komponisten Sigfrid Elert (op. 65 Nr. 22 und op. 78 Nr. 11.

Sehr beeindruckend im Anschluss die „Cantilene“ aus der „Orgelsonate in d-moll Nr. 11 op. 148“, der sich mit der „Fantasia G-Dur“ eines der bekanntesten und meist gespielten Orgelwerke von Johann Sebastian Bach anschloss. Seinen Ausklang fand das Konzert mit der „Sonate Nr. 4 B-Dur“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und den dabei zu hörenden vier Sätzen Allegro con Brio, Andante Religioso, Allegretto sowie Allegro Maestoso E Vivace.

Ein lang anhaltender Schlussapplaus dokumentierte eindrucksvoll, welch großen Anklang dieses Konzert gefunden hatte. ds