Walldürn

Ausstellungseröffnung „3 x Kunst“ in der Walldürner Galerie „Fürwahr“ ab 21. Juli zu sehen

Malerei, Kopfobjekte und Skulpturen

Walldürn.Eine Ausstellung mit ganz besonderem Reiz wird demnächst in Walldürn eröffnet: „3 x Kunst“ lautet der verheißungsvolle Titel. Er deutet bereits an, dass sich drei verschiedene Kunstformen in der Galerie „Fürwahr“ zu einer Symbiose vereinen: Malerei, Kopfobjekte und Skulpturen. Hinter den drei unterschiedlichen Gestaltungsformen stehen die Malerin Maria Kreuzer aus Amorbach, der Modist Richard Lang aus Walldürn und Josef Speth aus Schneeberg, der Skulpturen aus Naturmaterialien anfertigt.

Vor allem auf die Schöpfungen von Richard Lang darf man gespannt sein. In seiner täglichen Arbeit kreiert er immer wieder fantasievolle Modelle, die an sich schon als Kunstwerke zu betrachten sind. Für „3 x Kunst“ hat er nun das Sujet als Modist verlassen und sich auf etwas völlig Neues eingelassen. Für die Kopfobjekte verarbeitet er neue, fremde Materialien wie Papier, Draht und Gips. Die Formen bezeichnet Lang als eher „wirr“, die mit denen „normaler Hüte“ nicht vergleichbar seien. Etwa 18 bis 20 Kreationen werden ausgestellt. Als „alter Jäger und Sammler“ fand Josef Speth Gefallen an den Formen und Farben von Fundstücken aus der Natur. Er vereint in seinen Objekten eindrucksvoll Holz, Stein und Metall. In zwei verschiedenen Werkgruppen gibt er Einblick in seine künstlerische Arbeit. Beim Thema „Begegnung – Kommunikation – Kooperation“ sind auf quadratischen Säulen abstrahierte und reduzierte menschliche Körper zu erahnen. Die Themen „Natur und Mensch“ sowie „Mensch und Natur“ transportiert er in unterschiedlichen Naturmaterialien und Rohstoffen. Damit will er zeigen, wie lebensnotwendig der sorgsame und verantwortungsvolle Umgang mit der Natur ist.

In den Bildern von Maria Kreuzer kommt die „geballte Wucht der Farbe“ zum Ausdruck. In ihren Werken lässt sich ihr jeweiliger Seelenzustand ablesen. Allerdings geht es ihr nicht nur um Gefühle, sondern auch um verschiedene Techniken, mit denen sie ihre jeweiligen Empfindungen am besten auszudrücken vermag.

Die Harmonie von Form und Farbe zeichnet ihre Werke aus. Kreuzer malt in Ölfarben auf Leinwand oder Acryl auf Papier, lässt Ideen in Bleistiftzeichnungen fließen oder entwirft Collagen. „Jedes Bild ist ein Neuanfang und dient der Suche nach dem großen, noch nie dagewesenen Bild“, verdeutlicht sie.

In der Vernissage am Freitag, 20. Juli, um 19 Uhr gibt es eine Einführung in das Schaffen der Künstler. Die Ausstellung läuft vom 21. Juli bis 5. Oktober. mira