Walldürn

WM der Strongman in Belfast Marcus Franke wird 10. und blickt schon voraus auf die Deutschen Meisterschaften

„Mit meiner Leistung bin ich zufrieden“

Walldürn/Belfast.„Mit meiner Leistung bin ich zufrieden.“ Das sagte gestern Strongman Marcus Franke im Rückblick auf die Weltmeisterschaft der Strongman beim Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten im Gesundheits- und Leistungszentrum Eisi.

Dafür trat er wieder die Reise nach Belfast an, wo die Titelkämpfe stattfanden. Auf Platz Zehn ist er am Ende gelandet. Gewonnen hat Zydrunas Savickas aus Litauen.

Zum fünften Mal dabei

In Nordirland bei der WM war Franke in der Altersklasse Akteure ab 40 Jahre am Start – und das nicht zum ersten Mal. Zum fünften Mal in Folge war er in diesem Jahr beim Kräftemessen der starken Männer in Nordirland dabei – und das sieht er als Auszeichnung. „Das ist immer noch etwas Besonderes. Es ist für mich immer noch toll, dass ich bei der WM dabei bin.“

Neu war in diesem Jahr der Wettkampfmodus. Gebildet wurden zwei Gruppen mit je sechs Teilnehmern. Die gingen dann am Samstag in verschiedenen Disziplinen an den Start. Dabei kamen die jeweils drei Besten ins Finale, die drei anderen jeder Gruppe ermittelten dann zwei weitere Teilnehmer für die Finalrunde. An die Atlassteine mussten die Athleten dabei gehen.

Und da ist Marcus Franke knapp gescheitert. „Ein Engländer hat mich rausgekegelt“, blickte er zurück. Was für ihn aber kein Grund ist, jetzt Frust zu schieben. Denn: „Wie gesagt, mit meiner Leistung bin ich zufrieden.“

Toll war in jedem Fall wieder die Atmosphäre beim Wettkampf und dem Rahmenprogramm. „Das war wieder eine Super-Veranstaltung. Da ich schon zum fünften Mal dabei war, kenne ich die Leute und sie kennen mich. Da kommen dann auch schon mal Zuschauer und begrüßen einen. Es macht einen stolz, wenn einen die Leute feiern. Und unter den Athleten geht es immer kollegial zu.“

Und die Strongman Vidas Blekaitis und Zydrunas Savickas – der am Ende Erster wurde –, hat er etwa schon am Flughafen Frankfurt getroffen, zusammen sind sie dann nach Belfast aufgebrochen.

Start in Bad Tölz

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf – für Marcus Franke sind das die Deutschen Meisterschaften am 4. August in Bad Tölz. Auf die freut er sich jetzt schon. „Da will ich meinen Titel verteidigen und die Fahrkarte für die Weltmeisterschaft 2019 lösen.“

14 Starter dabei

14 Starter werden in sieben Disziplinen ins Rennen gehen. Was Franke optimistisch stimmt: „Der Yoke Race ist nicht im Programm.“ Dabei sind an einer Stange auf jeder Seite Gewichte befestigt. Der Athlet muss diese Stange auf dem Rücken eine bestimmte Strecke tragen. „Das ist gut, das ist nicht meine Disziplin.“ Und weiter: „Da werde ich immer Letzter“, sagte Franke schmunzelnd.

Das wird ihm in diesem Jahr nicht passieren. So viel ist schon mal sicher.