Walldürn

Musikverein Altheim begrüßt den Mai Gestern Auftakt mit Pauken, Trompeten und Posaunen

Musikalischer Start in den Wonnemonat

Archivartikel

Altheim.Traditionell und pünktlich um 6 Uhr traf sich gestern, am 1. Mai, eine wackere Truppe des Musikvereins Altheim an der St. Valentin Kirche, um den Wonnemonat Mai mit Pauken, Trompeten und Posaunen in Altheim willkommen zu heißen.

Seinen Ursprung fand der Weckruf in Altheim in den 1950er Jahren. Damals wurde an drei festen Plätzen im Ort aufgespielt, kleine „Marschkonzertchen“ gegeben. Mit kleinen Unterbrechungen wird dieser Brauch aber bis heute beibehalten, auch sehr zur Freude der Bevölkerung.

Start am frühen Morgen

Nach dem Glockenläuten um 6 Uhr starteten die Musiker direkt an der Kirche mit dem ersten „Der Mai ist gekommen“. Nicht fehlen durfte natürlich eine Station unterm Maibaum am Dorfplatz.

Eine erste Stärkung bekamen die Musiker bei ihrem Vorsitzenden Martin Sans, bevor es zum Ehrenmitglied Franz Sans ging, um ihm das alljährliche Mai-Ständchen darzubieten.

Die eigentlich feste Route der Musiker, die durch sämtliche Teile und viele Straßen Altheims führt, kann aber auch erweitert werden. Zum einen werden Ehrenmitglieder bedacht, zum anderen wurden Geburtstagskinder schon mit einem Ständchen überrascht. Auch wird bei einer Hausübernahme, wurde dort ein Ständchen gebracht, auch für den neuen Besitzer gespielt.

Kuchen im Angebot

Ein weiterer Höhepunkt ist die Station bei Kurt und Rita Sans und ihrem traditionellen Rhabarberkuchen. So mancher Musiker steht deswegen überhaupt auf an diesem Tag.

Für die Jugend stellt sich die Frage nicht, ob sie beim „1.Mai-spielen“ dabei ist oder nicht. Auch längeres „Tanzen in den Mai“ ist kein Grund nicht dabei zu sein. Es gehört „einfach dazu und macht vor allem auch Spaß“. Zum ersten Mal sind Paula (10) und Leo (9) mit dabei, die sich schon lange auf diesen Tag freuten. Auch Dirigent Harald Killian freute sich über den harmonischen Morgen und den Zuspruch der Jugend. So darf sich der Mai sicher auch nächstes Jahr wieder über eine angemessene Begrüßung in Altheim freuen. dka