Walldürn

Talentabend im „Pepperoni“-Zelt Buntes Programm in Gottersdorf

Poetry-Slam, Lagerfeuersongs und tierische Stunts

Gottersdorf.Musik, Tanz, Theater, Literatur und Akrobatik mit jungen und junggebliebenen, regionalen Talenten präsentierte die „Pepperoni“-Familie ihren Gästen am Donnerstagabend im vollbesetzten Zirkuszelt in Gottersdorf.

„Vorhang auf“ hieß es pünktlich zum ersten Programmpunkt mit dem musikalischen Trio der „Lensengarde“ aus Schlierstadt, die passend zum Ambiente am Weiher ein paar Lagerfeuersongs im Gepäck hatten. Ein Mikrofon und einen Notenständer genügten Natascha Bienert aus Hardheim, um eines ihrer tiefgründigen und zugleich selbstverfassten Texten aus der Poetry-Slam-Szene über das „Glück“ vorzutragen.

Begleitet von ihrem Applaus kündigte ein bestens aufgelegter Konfrontier Manuel Sturm mit Daniela Arnold bereits den nächsten Programmpunkt an, die sowohl seitens ihrer Stimme als auch auf der Gitarre den Nachweis ihres musikalischen Talentes verdeutlichte.

Den erbrachte auch die Schriftstellerin Xenia Hügel bei ihrem lyrischen Vortrag und ihren eigenen Gedanken über die „Wahre Liebe“, ehe sich das Geschehen nach draußen verlagerte. Dort präsentierten Rose, Chiare und Celian vom Hundesportverein Bauland mit ihren Hunden Gior, Awa und Mira dem Publikum ihre einstudierte Show und ernteten reichlich Beifall für ihre Darbietungen. Nach der Pause machte sich bereits die vielseitig begabte Astrid Dörflinger auf der Bühne startklar zum zweiten Teil des Abends. Gleich dreisprachig präsentierte sie ihre Parodien, ganz nach dem Motto „ Mir schwätzed wie uns der Schnabel gwachse is“.

Danach befasste sich Natascha Bienert mit den Regeln und Normen, die einem im täglichen Leben begegnen und kaum Freiraum zur eigenen Entfaltung lassen. Eine Augenweide und mit ein Höhepunkt des kurzweiligen Abends war schließlich der Auftritt der Tanzlehrerin Tina Müller, die mit ihren beiden Bauchtanzstücken mit großem Applaus gefeiert wurde.

Der „Kneipenchor“ mit dem Texaner Liam Wade und dem Köllner David Koch rundete mit musikalischen Beiträgen aus deren Heimat den Abend ab und trug mit Interpretationen von „Trink noch eenen mit“, „Verdammt lang her“ oder „My Exis liv in Texis“ dazu bei, dass der Abend noch lange in Erinnerung bleibt. kn