Walldürn

Evangelische Kirchengemeinde Amorbach Pfarrerin Marie Sunder-Plassmann in ihr neues Amt eingeführt

"Powerfrau" mit viel Erfahrung

Marie Sunder-Plassmann ist am Sonntag in ihr neues Amt als Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Amorbach eingeführt worden.

Amorbach. Bei einem festlichen Gottesdienst in der Fürstlichen Abteikirche hat am Sonntag Regionalbischöfin Gisela Bornowski die neue Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Marie Sunder-Plassmann in ihr Amt eingeführt.

Die neue Pfarrerin legte das Gelübde ab und wurde von der gesamten Gläubigenschar bestätigt. Der Gottesdienst mit Abendmahl in der voll besetzten Kirche wurde durch Gebete und Gesänge der Gläubigen umrahmt. Die Orgel spielte Alexander Huhn (Miltenberg).

In ihrer Festpredigt meinte Bischöfin Bornowski, die Ordination werde sicherlich ein Höhepunkt im Pfarrersleben von Marie Sunder-Plassmann sein. Amorbach sei ein richtiger Schritt in die richtige persönliche Richtung.

Die 59-Jährige werde in Amorbach die in sie gestellten Erwartungen erfüllen, denn die Aufgaben seine vielfältig und mit Gottvertrauen zu lösen.

Bürgermeister Peter Schmitt hieß die Pfarrerin an ihrer neuen Wirkungsstätte willkommen. Die Verantwortlichen der evangelischen Landeskirche hätten mit Amorbach eine gute Wahl getroffen. Er sprach ihr bisheriges Wirken in verschiedenen Bereichen an und nannte neben dem landwirtschaftlichen Studium auch die Ausbildung zur Sozialpädagogin.

Gerade in Amorbach, so Schnitt, werde man bei der frühkindlichen Erziehung auf einem christlichen Fundament vom Erfahrungsschatz der Pfarrerin partizipieren. Er habe Pfarrerin Marie Sunder-Plassmann schon bei der ersten Begegnung als "Powerfrau" erlebt, zumal sie von ihren vielseitigen Ideen im ökumenischen Geist berichtete.

Schmitt ist überzeugt, dass mit der neuen Pfarrerin in Amorbach zusammen mit den beiden Kirchengemeinden, der Stadt und dem Fürstenhaus zu Leiningen in Verbindung mit einer aufgeschlossenen Bürgerschaft viel Neues wachsen und erreicht werden kann.

"Amorbach möge dabei ein richtiger Startschuss sein, zumal die Erwartungen sehr hoch sind", meinte Schmitt und versicherte: "Viele freuen sich und wünschen eine gute Zusammenarbeit zum Segen der ganzen Bürgerschaft und ein Zusammenwirken, das für Amorbach und die Nachbarkommunen unverzichtbar ist".

Damit die neue Pfarrerin Amorbach noch schneller kennenlernt, übergab ihr Schmitt ein Buch über die Geschichte der Stadt und ein Werk vom Heimatdichter Fritz Ehescheid, "damit auch die Mundart besser ankommt".

Bei der festlichen Stunde im Grünen Saal sprachen der Landtagsabgeordnete Berthold Rüth, der Vertreter des Dekanats Süd der evangelischen Gemeinden Kleinheubach, Amorbach und Milltenberg, Pfarrer Peter Neubert, Dekan Michael Prokisch vom Katholischen Dekanat Miltenberg, Rektor Dr. Manacnuc Lichtenfeld vom Predigerseminar Nürnberg und die vor sechs Wochen verabschiedete Pfarrerin Eva-Güther-Fontaine.

Mit bewegten Worten dankte Pfarrerin Marie Sunder-Plassmann bereits jetzt für die große Anteilnahme und die freundliche Aufnahme, die sie bislang in Amorbach vorfinden konnte und würdigte das Engagement des Kirchenvorstands der evangelischen Gemeinde. fm