Walldürn

Bei Goldschmitt Niesmann+Bischoff Eigner-Club zu Gast / Workshop und Wiegeaktion

Reges Interesse an Fahrzeugtechnik

Walldürn.Einmal mehr bestätigte Fahrwerksspezialist Goldschmitt, mit seinem Standort in Walldürn eine höchst interessante Adresse für Reisemobil-Clubs zu sein. Werksleiter Christian Ertl begrüßte kürzlich rund 120 Mitglieder des Niesmann+Bischoff Eigner-Clubs im Goldschmitt Technik Center in Walldürn begrüßen, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Viele der insgesamt 60 Reisemobile reisten bereits Tage vorher an um entweder einen zuvor generierten Werkstatttermin im Goldschmitt Technik-Center wahrzunehmen oder um Natur, Architektur und Historie des Odenwalds zu erkunden und kennenzulernen. An Christi Himmelfahrt begrüßten die Organisatoren und Vorstände Dieter Scholz und Thomas Wiedmann ihre Gäste auf dem Stellplatz der Firma Goldschmitt, auf dem die Niesmann+Bischoff-Flotte die kommenden Tage verbringen sollte.

Ausflüge und Versammlung

Neben einer ordentlichen Mitgliederversammlung, den Ausflügen ins beschauliche Miltenberg und ins Einkaufsparadies Wertheim Village kam auch die innovative Goldschmitt-Fahrwerkstechnik nicht zu kurz, die in der Reisemobilszene einen ausgezeichneten Ruf genießt. So konnte das Goldschmitt-Team um Christian Ertl, Lukas Wyszka, Sebastian Tremmel und Marc Guckenhan die Teilnehmer bei einem Technik-Workshop begeistern, nachdem diese von den Goldschmitt-Geschäftsführern Markus Siegel und Markus Mairon offiziell begrüßt wurden.

Bei einem Rundgang durch die Räume des Goldschmitt Technik-Centers wurden den Gästen Betriebsabläufe erklärt und diverse Abteilungen – wie zum Beispiel technische Entwicklung, Vormontage und Werkstatt – vorgestellt. Neben der Betriebsführung, die von Christian Ertl geleitet wurde, konnte Techniker Lukas Wyszka den Teilnehmern die innovative Feder- und Fahrwerkstechnik von Goldschmitt näherbringen.

Dabei ging es vor allem um die unterschiedlichen Federungsarten wie Blatt-, Schrauben- und Luftfederungen, um Stabilisatoren, Stoßdämpfer und Distanzscheiben. Goldschmitt-Spezialist Wyszka erläuterte, wie sich die innovativen Produkte des Unternehmens positiv auf das Fahrverhalten auswirken und zudem das zulässige Gesamtgewicht schwerer und überladener Reisemobile erhöhen können.

Sebastian Tremmel und Marc Guckenhan erklärten den erfahrenen Reisemobilfahrern die umfangreichen Test- und Erprobungsaktivitäten von Goldschmitt sowie der gesamten Erwin Hymer Group (EHG), in welche die Goldschmitt techmobil im Jahr 2014 eingegliedert wurde. So war es für die Teilnehmer des Workshops höchst interessant zu hören, dass künftig die Testaktivitäten des Konzerns bei Goldschmitt in Walldürn und Höpfingen konzentriert werden und alle Freizeitfahrzeuge aus der EHG hier auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht werden sollen. Auch die Schlechtwegestrecke, die für diese Zwecke in Höpfingen angelegt wurde, fand reges Interesse bei den Teilnehmern. Abgerundet wurde das Wochenende mit einer Wiegeaktion, die am Sonntag vom Team des Goldschmitt Technik-Centers durchgeführt wurde.

Erstaunte Gesichter

Dabei gab es zum Teil höchst erstaunte Gesichter, weil die tatsächlich gewogenen Achs- und Gesamtlasten so mancher Reisemobile von den Erwartungen der Gäste abwichen. Dennoch kein Grund für die Besucher, Trübsal zu blasen, schließlich ist Goldschmitt seit vielen Jahren Spezialist für Auflastungen. Hierbei lässt sich mit Hilfe einer zusätzlichen beziehungsweise verstärkten Federung in Kombination mit tragfähigen Goldschmitt-Aluminiumfelgen sowie den passenden Reifen eine Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts und der Achslasten erzielen.

Dieter Scholz, Vorsitzender des Niesmann+Bischoff Eigner Clubs war von den Darbietungen des Goldschmitt-Teams begeistert und bedankte sich abschließend im Namen seiner Mitglieder für die kompetente Beratung und den interessanten Technik-Workshop beim Besich von Goldschmitt.