Walldürn

Odenwaldklub auf Tour

Rund um das Reussenkreuz

Archivartikel

Walldürn.40 Wanderfreunde genossen bei drei Touren unterschiedlichen Anspruchs die eindrucksvolle Landschaft um das Reussenkreuz bei Obersensbach. Die erste Tour führte zunächst vorbei am Schloss Krähberg zur Gebhardshütte und weiter zum Bullauer Bild. Von dort ging die Strecke zurück durch das Ebersberger Felsenmeer weiter talwärts zum Himbächelviadukt bei Hetzbach, anschließend durch das Himbächeltal zum Königsrück mit dem Königsbrunnen. Nach kurzen Erläuterungen bei den einzelnen Punkten ging es zügig weiter. Nach einem kurzen Aufstieg war der Ausgangspunkt der Wanderung erreicht. Die Gehzeit betrug rund sechs Stunden, die Strecke 24 Kilometer. Geführt wurde die Tour von Wanderführer Jürgen Ziegler.

Die zweite Wanderung startete beim Waldgasthof „Reussenkreuz“. Das Reussenkreuz ist ein 515 Meter hoher bewaldeter Bergrücken im Buntsandstein-Odenwald östlich von Beerfelden. Über schöne Waldpfade und Wege wanderten die 22 Wanderer talwärts Richtung Hetzbach. Am Waldrand oberhalb von Hetzbach hatte die Gruppe einen wunderschönen Ausblick auf die beiden Stadtteile von Oberzent, Hetzbach und Beerfelden. Hier gab Wanderführer Alfred Czech einen kleinen Einblick über die Entstehung der neuen Gemeinde. Oberzent ist nach Frankfurt und Wiesbaden flächenmäßig die drittgrößte Stadt im Bundesland Hessen, mit 10 140 Einwohnern aber dünn besiedelt. Unterwegs hatten die Wanderer einen herrlichen blick auf das Kulturdenkmal Himbächel-Viadukt. Am Königsbrunnen tranken die Wanderer mit Genuss das direkt aus dem Berg kommende Quellwasser. Nächste Station war das etwa zwölf Höhenmeter unterhalb der Kuppe des nahen Krähbergs (555 Meter) liegende Jagdschloss Krähberg. Nach elf Kilometern und rund 260 Höhenmetern war der Ausgangspunkt der Wanderung erreicht.

Auf einer beschaulichen Nachmittagswanderung führte Wanderführer Werner Weigand die dritte Gruppe auf der Kammlinie oberhalb des Sensbachtales. Viele Plätze mit dem Panorama luden die Wanderer zum Verweilen ein. Nach sieben Kilometern endete die Tour am Ausgangspunkt. Krönender Abschluss war die Rast auf der Terrasse des bekannten Waldgasthauses „Reussenkreuz“. Alle Wanderführer bekamen Lob für die schönen Touren.