Walldürn

Galerie „Fürwahr“ Ausstellung mit Werken des Landschaftsmalers Adolf Hasenkamp eröffnet

Schöpferische Zwiesprache mit der Natur

Archivartikel

Walldürn.Von Kreativität, Einfühlungsvermögen und Fantasie geprägte Blicke auf Europa ermöglicht die Ausstellung „Europäische Landschaften“ mit Bildern des Kunst- und Landschaftsmalers Adolf Hasenkamp (1927-2002). Die Vernissage fand am Sonntag im Beisein zahlreicher Kunstinteressierter in der Galerie „Fürwahr“ statt.

Martin Knörzer informierte in seiner Einstimmung über die Vorgeschichte der 2012 eingeweihten Galerie „Fürwahr“ und die Ausstellung als solche. Er verpackte seine Freude über die ausgestellten Werke in eine metaphorische Frage: „Welcher Schatz hat uns gefunden – oder welchen Schatz haben wir gefunden?“

Die Bilder von Adolf Hasenkamp jedenfalls können als „schöpferische Zwiesprache mit der Natur“ definiert werden. Während sie in frühen Schaffensjahren sehr naturalistisch ausfielen, reflektierten sie die Leidenschaft des in Hamburg geborenen, später im oberbayrischen Grainau sowie im Tessin sesshaften Künstlers später immer mehr in mystisch-abstrakten Formen. Dabei konnte Hasenkamp auf beste künstlerische Schützenhilfe zurückblicken: Ausgebildet wurde er unter anderem von Hans Horn und an der Akademie der Bildenden Künste in Frankfurt am Main. Über das Schaffen des Malers und die tieferen Intentionen seiner Werke wurde das Publikum von Hasenkamps Tochter Britta Lang informiert: Sie führte die Gäste von Bild zu Bild.

Musikalisch wurde die Vernissage auf geschmackvolle Weise durch das aus Raimund Lang und Susanne Apfel bestehende Violinenduo untermalt. ad