Walldürn

Erfolgreich Bei den Deutschen Meisterschaften auf Rang Zwei / In Bad Tölz am Start / Platzierung in den Top Ten

Strongman Marcus Franke Vizemeister

Für den Titel hat es dieses Mal nicht ganz gereicht – aber auch als Deutscher Vizemeister ist der Strongman Marcus Franke mit sich und seiner Leistung zufrieden.

Walldürn. Den Vize-Titel hat er sich in Bad Salzungen geholt. Am 23. Juni gingen dort bei den Masters – den Deutschen Meisterschaften – neun Frauen und neun Masters (Männer ab 40 Jahren) an den Start.

Bei den Masters sah es nach der ersten Disziplin nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Athleten Reinhard Maier und Marcus Franke aus. Bei der ersten Disziplin teilten sie sich den Sieg noch, doch in den folgenden Disziplinen lag Reinhard vorne und verwies letztlich in der Endabrechnung, Marcus Franke auf den 2. Platz.

Insgesamt haben die Teilnehmer in fünf Disziplinen – etwa dem Koffertragen/Sack-Medley, Achskreuzheben oder dem Wheelflip – ihre Kräfte gemessen. „Er hat verdient gewonnen, ich gönne ihm den Titel“, sagte Marcus Franke im Gesundheits- und Leistungszentrum Eisi beim Rückblick im Gespräch mit den FN.

Am vergangenen Samstag stand dann das Finale der Pro-League in Bad Tölz auf dem Programm. Der Wettkampf wurde im Rahmen der „Brot und Spiele“-Veranstaltung vom Jailhouse ausgetragen. Die zwölf stärksten Athleten Deutschlands waren angetreten. Sie hatten sich zuvor in den Qualifikationswettkämpfen die Startberechtigung für den Wettkampf erworben. Hier ging es auch um die Qualifikation für die Masters-WM.

Deutscher Vizemeister – das bedeutet auch, dass der Walldürner Strongman im kommenden Jahr nicht an den Weltmeisterschaften in Irland teilnehmen wird. Fünf Mal hintereinander war er dort am Start. Da fährt jetzt Reinhard Maier hin. Der Walldürner Strongman landete in Bad Tölz auf Platz Neun. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass er sich im Vorfeld des Wettkampfs verletzte und nicht mehr voll trainieren konnte.

In Bad Tölz standen sieben Disziplinen auf dem Plan, das ist schon ein Wort. Mit Lkw ziehen und Autokreuzheben etwa war Franke zufrieden, der Sackhochwurf gestaltete sich – obwohl im Vorfeld geübt – als schwerer als erwartet heraus und den Wheel Flip „hätte man besser machen können“. Dafür ist er im Fronthold – „meine Lieblingsdisziplin“ – ganz vorne gelandet. „In Bad Tölz war ich der ,dienstälteste’ Athlet“, so Franke weiter. Will heißen: „Ich war am Samstag der Teilnehmer, der am längsten durchgehend diesen Wettkampf bestritten hat.“

Wieder in den Top Ten

In der Rangliste steht Marcus Franke wieder in den Top Ten. Für ihn ein Grund zur Freude. „Das habe ich vergangenes Jahr nicht geschafft. Darauf bin ich stolz.“ Und das er in Irland 2019 nicht am Start ist, das sieht er bei etwas Enttäuschung sportlich. „Nächstes Jahr werden die Karten neu gemischt, neues Spiel, neues Glück. Das ist jetzt kein Grund, um die Flinte ins Korn zu werfen.“ Und mit Blick auf die kommende Saison 2019, die bereits im September mit einem Wettkampf beginnt, sagte er. „Ich werde den Strongmansport weiter ausleben.“