Walldürn

Erlös des Hungermarsches übergeben Gruppe der Seelsorgeeinheit Walldürn reiste nach Tansania

Tansanische Messdiener kicken im Eintracht-Trikot

Archivartikel

Walldürn.Eine Gruppe der Seelsorgeeinheit Walldürn hat unter der Leitung des Organisators des Walldürner Hungermarsches, Anton Fach, diverse Geld- und Sachspenden in tansanischen Partnergemeinden übergeben.

Nach Besuch der Benediktinermönche in ihrem Kloster in der tansanischen Hauptstadt Daressalam, hielt sich die Gruppe zunächst eine Woche lang im Norden des Landes, im Raum Lushoto, in den Usambara-Bergen auf. Dort besuchte sie örtliche Entwicklungsprojekte.

Menschen vor Ort aktiv

Deren Besonderheit: Keines der Projekte ist von außen aufgesetzt. Vielmehr sie sind von den Menschen vor Ort selbst ins Leben gerufen und werden unter anderem von Walldürn aus mit unterstützt. So auch die von Benediktinerpater Damian Milliken OSB seit Jahrzehnten aufgebaute Mädchenschule St. Mary Marinde Juu, mit ihren derzeit 750 Schülerinnen. Dort entsteht unter Walldürner Mithilfe derzeit ein Gebäude mit Schlafsälen für 250 Kinder und Jugendliche.

900 Kilometer weiter südlich, in Lindi am Indischen Ozean stand unter anderem eine Besprechung mit Diözesanbischof Bruno Pius Ngonyani an. Zu den in der Pfarrei Hingawali dem Ortspriester Pater Gerald Nyagali übergebenen Unterstützungen zählten etwa Fußballtrikots und Lederbälle des Fußballvereins Eintracht 93 Walldürn. Die dortigen Messdiener nahmen die Geschenke begeistert an – zuvor spielten sie in Straßenkleidung und mit einem selbstgebastelten Ball aus Stoffresten. Anton Fach: „Es ist uns wichtig, die Spenden vor Ort an Vertrauensleute zu übergeben. Sie managen die Projekte zuverlässig und zielführend. So kommen die Walldürner Hilfen genau dort und dafür an, wofür sie gedacht sind.“