Walldürn

Sauermilcheid in Altheim Teilnehmer mussten ein besonderes Mahl einnehmen / Lena Lauer erhielt Ehrennadel in Gold für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft

Traditionsessen „wie alli Johr“

Archivartikel

Traditionsgemäß fand das Sauermilchessen der FG „Aaldemer Dunder“ am Pfarrer-Hauser-Platz statt. Die Honoratioren mussten wieder ein besonderes Mahl einnehmen. Außerdem gab es Ehrungen.

Altheim. „Rucki Zucki“ marschierten die „Dunderkapelle“ mit Dirigent Harald Killian und die Gardemädchen sowie alle Honoratioren von der Gerichtstetter Straße hin zum Pfarrer-Hauser-Platz, wo „wie alli Johr“ am „Faschenaachtssundaach“ das traditionelle Sauermilchessen stattfindet.

Vorstellung der Honoratioren

FG-Präsident Philipp Henneberg begrüßte die zahlreichen Narren, die diesem traditionellen Spektakel beiwohnten mit einem dreifach „Dunder Helau“. Außerdem freute er sich, Ehrenmitglieder sowie Freunde und Gönner der FG begrüßen zu dürfen. Anschließend stellte er jeden „Hohen Herrn“, der an der heiß umworbenen Sauermilchtafel Platz nehmen durfte, vor.

In gebührendem Rahmen wurden von der Vorsitzenden der FG, Jasmin Sommer, Ehrungen durchgeführt.

Christoph Krepel ist seit der Kampagne 2008/2009 als Elferrat bei der FG „Aaldemer Dunder“ aktiv. Ihm wurde die Ehrennadel in Bronze verliehen. Außerdem wurden für 11 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt: Jana Benz und Corinna Sans. Seit 17 Jahren tanzen für die FG „Aaldemer Dunder“ Stefanie Frank und Milena Kaiser. Beide erhielten die Ehrennadel in Silber.

Lena Lauer ist bei der FG „Aaldemer Dunder“ schon aktiv gewesen, da konnte sie gerade mal laufen. Neben ihrer Aktivität als Tänzerin trainiert sie seit drei Jahren die Jugendschautanzgruppe und hat seit dieser Kampagne auch Verantwortung im Vorstand als Jugendwart. Lena Lauer wurde für ihre 25-jährige Aktivität bei der FG „Aaldemer Dunder“ die Ehrennadel in Gold verliehen.

Verlesen der „Statuten“

Zunächst ließ es sich Ortsvorsteher Hubert Mühling nicht nehmen, einige närrische Grußworte an seine Kollegen und das Dundervolk zu richten. Freuten sich doch alle „Hohen Herren“ bereits seit Wochen auf die Sauermilch, mussten sich aber noch einen Moment gedulden. Elferrat Raphael Neuberger verlas ordnungsgemäß die Statuten des Sauermilcheids.

Abnahme des Eids

Nach der Abnahme des Narreneids durch Elferrat und Stadtrat Bernd Müller, ohne den an eine Einnahme des Festmahls nicht zu denken ist, und dem närrischen Schwur der politischen Prominenz, wurde die Grünkernsuppe aufgetragen.

Anschließend kamen endlich Sauermilch und Kartoffeln auf den Tisch. Das Schälen ist stets „mit dem Löffelstiel zu besorgen“, dies gelang bei dem einen mehr, bei den anderen weniger gut beziehungsweise schnell.

Währenddessen spielte der Musikverein Altheim zum Schunkeln, Klatschen und Tanzen auf, was das zahlreich erschienene Dundervolk in beste närrische Stimmung versetzte.

Loblied auf die Sauermilch

Wahrend des Essens ließ es sich Ludwig „Der Dunder“ Czerny nicht nehmen, ein Loblieb auf die Sauermilch zu singen und mit einem dreifach „Dunder Helau“ ihr den nötigen Respekt zu zollen.

Auftritt der „Brügelknaben“

Im Anschluss an das Festmahl begleitete der Musikverein mit einem Stimmungspotpourri die „Hohen Herren“ und die Garden ins VfB-Clubheim, wo es mit den Auftritten der „Brügelknaben“ närrisch weiterging. dka