Walldürn

Ausschuss für Technik und Umwelt Öffentliche Telefone in Glashofen und Reinhardsachsen dürfen vorerst nicht abgebaut werden

Trafostation auf dem Freibadgelände

Walldürn.Darf die Telekom die öffentlichen Telefone in Glashofen und Reinhardsachsen abbauen, weil sie nach Auskunft des Unternehmens nahezu nicht mehr genutzt werden? „Nein“, so lautete die Entscheidung des Ausschusses für Technik und Umwelt (ATU) in der Sitzung am Dienstag im Feuerwehrgerätehaus. Zumindest nicht, solange es auf der Walldürner Höhe kein flächendeckend funktionierendes Mobilfunknetz gibt.

Die Ortsvorsteher Heinrich Hennig (Glashofen) und Winfried Kister (Reinhardsachsen) hatten sich zuvor gegen das Anliegen der Telekom ausgesprochen. Der Abbau sei ihrer Ansicht nach erst diskutabel, „wenn die Sache mit dem Mobilfunk endgültig geklärt ist.“ Dieser Auffassung folgten die Mitglieder des Gremiums und lehnten das Vorhaben der Telekom ab. Einstimmig beschloss der ATU im Anschluss die Auftragsvergabe für den Einbau einer Brandmeldeanlage in das Verwaltungsgebäude in der Friedrich-Ebert-Straße 11 an die Firma Hallermeier Sicherheitstechnik aus Grasellenbach-Scharbach zum günstigsten Angebotspreis in Höhe von 42 904 Euro.

Zustimmend zur Kenntnis nahmen die Mitglieder des Gremiums die von Bürgermeister Markus Günther im Wege einer Eilentscheidung getroffene Auftragsvergabe für den Bau einer Trafostation auf dem Gelände des Freibads an die Stadtwerke Walldürn zum Angebotspreis von 50 000 Euro. Um die Arbeiten bis zur Eröffnung der Badesaison durchführen zu können, war eine Lieferzeit der Trafostation von rund sechs Wochen zu berücksichtigen. Im Falle einer späteren Vergabe wäre eine rechtzeitige Ausführung der Arbeiten nicht mehr möglich gewesen.

Zuvor hatte das Gremium grünes Licht für den Bau eines zweigeschossigen Wohnhauses auf einem Grundstück im Bebauungsplangebiet „Kleinflürlein II“ in Walldürn, für die Umnutzung von Wohnraum in ein Kosmetikstudio in der Gerolzahner Straße in Neusaß und für den Anbau einer Garage und eines Balkons an ein Wohnhaus und die Umnutzung von ehemaligen Wohnräumen im Erdgeschoss in eine Hebammenpraxis in der Dr.-Trautmann-Straße in Walldürn gegeben

Schließlich informierte Günther noch über zwei weitere Baugesuche von Antragstellern aus Walldürn, die nicht vorlagepflichtig und von der Verwaltung bereits abschließend bearbeitet worden waren. ds