Walldürn

Walldürner Ferienprogramm Vielfältige Aktionen rund um das Gerätehaus

Viel Spaß bei der Jugendfeuerwehr

Walldürn.15 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 16 Jahren nahmen am Donnerstag an der von der Jugendabteilung der Feuerwehr im Rahmen der Walldürner Ferientage durchgeführten Aktion teil. Diese fand im und rund um das Feuerwehrgerätehaus statt.

Nach der Begrüßung durch Stadtjugendwart Jürgen Miko begann der Tag mit einer Vorführung der Jugendabteilung. Unter der Regie von Jugendleiter Maxi Huber zeigten die Jugendlichen, wie man mit zwei C- Rohren löscht. Dies war deswegen besonders wichtig, da die Teilnehmer am Ende des Tages alleine diese Aufgabe bewältigen mussten.

Danach ging es mit Rony Berlinger und Jürgen Miko auf einen kleinen Rundgang durch das Gerätehaus. Dabei wurden nicht nur die verschiedenen Räumlichkeiten und Ausrüstungsgegenstände gezeigt, sondern auch der Notruf und das richtige Verhalten im Brandfall angesprochen. Später durften alle Teilnehmer unter Anleitung von Boris Kößler einmal versuchen, mit Rollschläuchen bestimmte Ziele aus Pylonen zu treffen.

Ein Highlight folgte darauf mit der Drehleiter: Nachdem die beiden Jugendleiter Rony Berlinger und Clemens Heffner unter der Führung von Abteilungsjugendwart Andreas Hefner die Funktionen derselben erläutert hatten, bestiegen sie die Drehleiter sodann mit jeweils zwei Jugendlichen. Diese wurden fachmännisch mit Brustbund und Rettungsknoten gesichert, damit sie in einer Höhe von 27 Meter im Korb der Drehleiter den Ausblick genießen konnten. Leider setzte zu diesem Zeitpunkt Regen ein. So war es gut, dass daraufhin das Essen folgte.

Der Nachmittag begann mit einer Führung in der Atemschutzübungsanlage und einem Durchgang unter der Führung von Martin Folhoffer. Um besser für die Abschlussübung vorbereitet zu sein, wurden anschließend mit den Strahlrohren Zielübungen veranstaltet. Später war vor allem Fingerspitzengefühl gefragt beim Aufbau eines riesigen "Jenga" mit einer Kantenlänge von 15 Zentimeter. Es folgte eine Vorführung der Geräte zur technischen Hilfeleistung.

Leider musste die Abschlussübung kurzfristig abgesagt werden, da durch den Regen ein Arbeiten im Freien nicht mehr möglich war. Dafür wurde die Hüpfburg der Walldürner Jugendwehr in der Fahrzeughalle aufgebaut und so konnten sich alle noch einmal im Trockenen austoben.

Der Tag endete mit einer Runde Donuts und mit der Hoffnung, dass man sich vielleicht nach den Ferien wieder bei der Jugendfeuerwehr sieht. ds