Walldürn

Ausschuss für Technik und Umwelt tagte Zustimmung für Neubau eines Altenpflegeheims

Vorranggebiete für Wind werden kleiner

Walldürn.Bauanträge und Arbeitsvergaben standen auf der Tagesordnung des Ausschusses für Technik und Umwelt im Walldürner Gemeinderat unter dem Vorsitz von Bürgermeister Markus Günther im Feuerwehrgerätehaus.

Positiv beschieden wurde vom Ausschuss der Antrag des Krankenhausverbandes Hardheim-Walldürn auf Erweiterung eines Altenpflegeheimes und Abbruch des ehemaligen Küchengebäudes. Das dreigeschossige Altenpflegeheim, das teilweise unterkellert werden soll, hat eine Größe von 14,60 auf 49,60 Meter. Weiterhin ist ein Zwischenbau mit einer Größe von 9,20 auf 14,4 Meter geplant. Es ist geplant, die bisherige Küche abzureißen und durch dieses Gebäude zu ersetzen.

Im Rahmen der Bauleitplanung zur Kenntnis genommen wurde die Information seitens des Stadtbauamtes darüber, dass das Regierungspräsidium Karlsruhe beabsichtigt, zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung eine Verordnung des Landes Baden-Württemberg zum Schutz der Natur und zur Pflege der Landschaft und weiterer Vorschriften zu erlassen. Für die Stadt würden sich durch diese Neuverordnung keine großen, wesentliche Änderungen in den drei Walldürner FFH-Gebieten „Marsbachtal“, „Eiderbachtal“ und „Lappen“ bei den Flächen ergeben.

Offenlegung beschlossen

Ebenfalls zur Kenntnis genommen wurde die Information des Stadtbauamtes, dass die Verbandsversammlung des Verbandes Region Rhein-Neckar die Durchführung der dritten Anhörung und Offenlegung des Teilregionalplanes Windenergie zum einheitlichen Regionalplan Rhein-Neckar beschlossen hat. Aufgrund der nunmehrigen dritten Anhörung würden auf Walldürner Ge-markung folgende Vorranggebiete für die regionalbedeutsame Wind-energienutzung nicht weiterverfolgt: „Walldürn/Halbwegsbild“ sowie „Walldürn/Altheimer Höhe“

Folgende Vorranggebiete für die regionalbedeutsame Windenergienutzung würden als Ergebnis der Abwägung in ihrer räumlichen Abgrenzung geändert: „Walldürn Waldäcker“, alt 64 Hektar, neu 57 Hektar wegen der erhöhten Abstandserfordernisse zu Glashofen; „Walldürn/Tannenäcker“ alt 85, neu 56 Hektar wegen der erhöhten Abstanderfordernisse zu Glashofen und Wettersdorf und unter Berücksichtigung der Ergebnisse der artenschutzrechtlichen Prüfung auf FNP-Ebene; „Walldürn/Bodenwald“, alt 42, neu 28 Hektar in Anpassung an die kommunale Planung aufgrund der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung.

Einstimmig beschlossen wurde die Beauftragung des Ingenieurbüros Sack und Partner aus Adelsheim mit der Ausführungsplanung mit Ausschreibung sowie örtlicher Bauleitung für die Kanalbaumaßnahme in der Gerolzahner Straße in Glashofen-Neusaß als Voraussetzung für die geplante Deckenerneuerung der Kreisstraße. Bei einer Netto-Bausumme von rund 215 000 Euro belaufen sich die Honorarkosten einschließlich Bestandsvermessung und Nebenkosten auf rund 22 592 Euro. Die Honorarkosten sind förderfähig. Im Haushalt sind für die Kanalsanierung/Kanalaustausch Finanzmittel von 300 000 Euro eingestellt.

Die Auftragsvergabe für die Inspektion gemäß Eigenkontrollverordnung Kanalreinigung und optische Kanalinspektion einschließlich der Schächte in Walldürn und den Ortsteilen vergab der Ausschuss an die Firma Beyerle aus Eppingen zum Angebotspreis von 81 018 Euro. Die Maßnahme ist im Haushalt 2018 finanziert.

Im Zuge des Neubaus des Bürgerhauses mit integriertem Feuerwehrgerätehaus in Gerolzahn vergaben die Mitglieder einstimmig die Außenputz- und Anstricharbeiten an die Firma Stefan Eck aus Amorbach zum Angebotspreis von rund 17 060 Euro. ds