Walldürn

In der "Galerie Fürwahr" Ab dem 8. Oktober gibt es eine besondere Ausstellung

Werke von Berthold Runge zu sehen

Walldürn.Eine besondere Ausstellung gibt es ab dem 8. Oktober in der "Galerie Fürewahr" in der Hauprtstraße. Dort werden Werke des Künstlers Berthold Runge gezeigt.

Berthold Runge wurde am 23. Dezember 1934 in Walldürn geboren. Sein Vater war viele Jahre Stadtrechner der Stadt Walldürn; seine Mutter führte ein Textilgeschäft in der Hauptstraße Nummer 78. Im Parterre des elterlichen Hauses befanden sich die Ladenräume.

Runge machte sein Abitur am Burghardt-Gymnasium Buchen (1954), die Ausbildung an der Akademie Stuttgart folgte. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Professor Henninger. Ein Anschlussstudium in Paris an der Académie des Beaux Arts schloss sich an. Am 3. März 1964 starb der junge Künstler in Paris. Beigesetzt wurde er auf dem Walldürner Friedhof.

Der künstlerische Nachlass wurde von seiner Mutter in Teilen schon in den 1970er Jahren an die Stadt Walldürn gegeben. Etliche Ölgemälde Berthold Runges fanden sich an den Wänden der städtischen Verwaltungsbüros wieder.

Die Spurensuche nach dem Werk Runges erweist sich als hochinteressanter Fund. Was nun in dieser Benefiz-Ausstellung gezeigt wird und zum Verkauf kommt, sind zum großen Teil Arbeiten, die bislang unveröffentlicht waren.

Reinerlös für guten Zweck

Der Reinerlös aus dem Verkauf der Bilder geht an Kreativ-Projekte folgender Vereinigungen im Neckar-Odenwald-Kreis: an die Lebenshilfe Hainstadt, en Arbeitskreis Gerontopsychiatrie und an den Ambulanten Kinderhospiz-Dienst.