Weikersheim

Schloss Weikersheim Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann auf Stippvisite im Taubertal

Blick hinter die Kulissen geworfen

Weikersheim.Hoher Besuch auf Schloss Weikersheim: Im Rahmen ihrer Sommerreise besuchte Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann in Begleitung von Bernhard Gieß (Ministerialrat Ministerium für Finanzen) den Schlossgarten und das Schloss mit seinen musealen Räumen, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen.

Zur Begrüßung hatte sie sich aus der Zwergengalerie die humoristische Skulptur aus Sandstein, den Kammerkassierer, herausgesucht und gleich ins Herz geschlossen. „Historische Monumente sind ein Schatz von höchster kulturhistorischer Bedeutung. Tausende Besucher jedes Jahr sind ein schöner Beleg dafür, dass die Menschen das zu schätzen wissen“, so die Ministerin zur Begrüßung.

Nach ihren Angaben investierte das Land in den vergangenen fünf Jahren rund zwei Millionen Euro in den Erhalt des Gesamtensembles. Dazu zählte auch der Herkulesbrunnen.

Persönlich geführt

Michael Hörrmann, Geschäftsführer von Staatliche Schlösser und Garten Baden-Württemberg (SSG), übernahm persönlich die Führung durch das wohl schönste der hohenlohischen Schlösser, den Stammsitz der Familie Hohenlohe. Wie Hörrmann mitteilt, sei das erst 1967 gekaufte Schloss das jüngste Kind der 60 landeseigenen historischen Monumente.

Unterstützt bei dem gut zweistündigen Rundgang durch die Anlage wurde Hörrmann vom Leiter des Heilbronner Amts für Vermögen und Bau, Ingo-Michael Greiner, und Monika Menth, Leiterin der Schlossverwaltung. Bei dieser Gelegenheit gab es für die Weikersheimerin ein großes Sonderlob von höchster Stelle, sei sie seit rund 20 Jahren nicht nur sehr engagiert und motivierend, sondern besitze auch ein außergewöhnliches Fachwissen.

Die Politikerin zeigte sich sehr interessiert bei ihrem ersten Weikersheim-Besuch und nahm gleich ein paar „Überzieher“ mit. Diese hätten sich sehr bewährt und werden von einer Schutzmaßnahme für viele gar zum Erlebnis, wie Hörrmann ergänzte. Die Stöpsel dienen dem Schutz der Böden gegen die „Stöckelschuhe“ der Damen.

Am Ende zeigte sich die Finanzchefin von Baden-Württemberg sehr beeindruckt und bezeichnet das Areal als eine wunderbare Anlage mit dem herausragenden Springbrunnen, Rittersaal inklusive den Apartments und das gerade für 800 000 Euro in Restaurierung befindlichen „Schöne Zimmer“ von Gräfin Elisabeth von Hohenlohe. Insgesamt investiere das Land Baden-Württemberg pro Jahr eine Milliarde Euro in die etwa 8000 Gebäude.

„Alles in allem ist es auf jeden Fall einen längeren Besuch wert“, so der Stuttgarter Gast stolz vor seiner Abreise in die Landeshauptstadt. brun