Weikersheim

Weikersheim Hohenlohisch im Stadtmuseum

Erinnerung an kauzige Originale

Weikersheim.Schon seit langem beschäftigt sich der Weikersheimer Wilhelm Rübling mit der Geschichte seiner Heimatstadt Weikersheim. Bereits für die drei Sonderausstellungen: „Historische Wasserversorgung“, „Die Verwendung von Bodenschätzen im alten Weikersheim“ und den „Bruderkrieg von 1866“ stellte er Exponate und sein Wissen für das Stadtmuseum zur Verfügung.

Seit langem aber schreibt er auch Erinnerungen aus seiner Kindheit auf. Da gibt es Geschichten über Personen und Begebenheiten, die längst in Vergessenheit geraten sind. Der umtriebige Ur-Weikersheimer lässt in seinem Büchlein „kummschd mied?“ das „Schdädle“ mit seinen kauzigen Originalen in den Nachkriegsjahren des vorigen Jahrhunderts wiederaufleben. Allerdings sollte man des Weikersheimer Dialekts auch mächtig sein. Aber auch für alle, die sich nicht mehr sicher sind, was das eine oder andere Wort zu bedeuten hat, ist vorgesorgt. Mit „Gebabbel – Idioms & Vocabulary der Kleinafrikaner“ hat er ein Wörterbuch aufgelegt, in dem alles nachzuschlagen ist. Für alle Interessierte liest Willi Rübling am Mittwoch, 18. April, um 19 Uhr im Stadtmuseum Weikersheim.

Als Gast ergänzt der bekannte Mundartautor Karl Mündlein mit seinen Hohenloher „Gedichtle und Gschichdle“ den Abend. Der in Weikersheim geborene Lyriker, der in Mundart schreibt, hat bereits mehrere Bücher beim Silberburgverlag veröffentlicht. Auch er setzt sich in seinen Veröffentlichungen oft mit den Kindheitserlebnissen auseinander, die er in dem Hohenloher Residenzstädtchen Weikersheim erlebt hat. Ein Schmankerl für alle Weikersheimer und Freunde des Hohenloher Dialekts: „Kummschd mied? - Herschd zu?“