Weikersheim

Öffentliche Gemeinderatssitzung Diverse Themen vor dem Weikersheimer Bürgergremium

Kindergartengebühren steigen moderat

weikERsheim.Die Kindergartengebühren steigen für die Saison 2019/20. Das hat der Weikersheimer Gemeinderat jetzt beschlossen. Man hält sich bei der Steigerung um drei Prozent an die Empfehlung von Fachverbänden in Anlehnung an die Tarifentwicklung. Stadtrat Waldemar Hein gab in diesem Zusammenhang eine Stellungnahme ab: Weikersheim befinde sich bei der U3-Betreuung aufgrund umsichtiger Planungen „im absoluten Spitzenbereich“ im Landkreis. Mittel aus dem „Gute-Kita-Gesetz“ des Bundes seien zeitlich befristet, hielt Hein fest, die Mittel seien also für eine „quantitative und qualitative Weiterentwicklung des Betreuungsangebots“ zu verwenden.

Bürgermeister Klaus Kornberger informierte, dass die Außengruppe der Kita Schatzinsel im Seniorenwohnprojekt auf dem ehemaligen Köhlerareal umgesetzt werden könne. Man bereite einen entsprechenden Vertrag im Sinne einer „altersgemischten Gruppe“ vor.

Stadtrat Marcel Bauer regte unter Verschiedenes an, künftig mehr Bürgerfragestunden zu terminieren; ein konkreter Beschluss ist in der Sitzung am Donnerstag aber nicht gefällt worden.

Das Neubronner Höhenschwimmbad wird wie vorgesehen an diesem Wochenende die Saison eröffnen. Andere Bäder in der Region haben ihre Starts wegen der Wetterlage verschoben.

Die Verwaltung wies auf die hohe Zahl an Briefwahlanträgen für die Kommunalwahl hin. Sollte es Probleme mit den Unterlagen geben, sollten sich Bürger „unbürokratisch“ ans Rathaus wenden.

Der Finanzzwischenbericht, Stand Mai, wurde von der Kämmerin vorgetragen. Da „alles planmäßig“ verlaufe, nahm der Gemeinerat den Bericht schlicht zur Kenntnis.

Stadträtin Martina Seyfer stellte für ihre Fraktionsgemeinschaft des Antrag, die Aufhebung der Frondienste in den Ortschaften wieder zurückzunehmen und zum Jahreswechsel wieder einzuführen – weil die finanzielle Siatuation der Stadt sich verbessert habe.

Fronmeister hätten fundierte Ortskenntnisse und arbeiteten zielgerichtet. Missmut sei auf den Dörfern entstanden, weil in der Kernstadt Arbeiten u.a. vom Bauhof und Fremdfirmen erledigt, in den Ortsteilen aber ehrenamtliche Helfer eingesetzt würden. Es gehe, so Seyfer, um einen „gerechten Ausgleich“. mrz