Weikersheim

Bausachen Weg frei für Pläne am Drosselweg / Diskussion um privates Vorhaben am Lerchenweg

Neue Wohnungen nach Abriss

Archivartikel

Weikersheim.Es ist zwar nur eine Art Mini-Baugebiet, aber zwölf bis 24 Wohneinheiten können in Bälde im Teilbereich „Drosselweg“ (Baugebiet Finkenweg IV) entstehen. Der Weikersheimer Gemeinderat hat mit zwei einstimmigen Entscheidungen am Donnerstag den Weg für eine Neu-Bebauung frei gemacht.

Ein aufgelassener Aussiedlerhof steht südlich des Drosselwegs. Die Gebäude sind heruntergekommen, das annähernd rechteckige Gelände umfasst rund 0,65 Hektar Fläche, die zuletzt völlig verbuscht war.

Die Rodung ist bereits erfolgt – ein Investor will dort nach Abbruch der Hofbauten Wohngebäude errichten. „Eine absolute Aufwertung“, findet Bürgermeister Klaus Kornberger. Der Gemeinderat ist ebenfalls dieser Ansicht.

Formal hatte der Rat durch einen Aufstellungsbeschluss den Drosselweg-Teilbereich in punkto Flächennutzungsplan zu ändern und in der Folge einen Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren in die Wege zu leiten. Keine lange Sache; die Entscheidungen fielen einstimmig.

Auch formal: Ein westliches Gebiet am Ortsrand von Queckbronn hat eine „Einbeziehungssatzung“ bekommen – damit nun offiziell die Möglichkeit einer Bebauung entstehen kann. Der (baurechtlich) bisherige Außenbereich wird mit der Entscheidung des Gremiums zum Innenbereich.

Für Diskussionsstoff unter den privaten Bausachen sorgte der Plan eines Bauherren, am Lerchenweg (Areal ehemalige „Laukhuffvilla“) ein Doppelhaus zu errichten. Dort war nur ein (potenziell) großes Einzelhaus zugelassen. Ob man der nötigen Befreiung von dieser Auflage zustimmen könne, darin war man sich uneins – nach hin und her wogenden Abwägungen wurde entschieden, die „Umwidmung“ zu genehmigen. Bei einer Gegenstimme und vier Enthaltungen fiel die Entscheidung pro Doppelhaus. mrz