Weikersheim

Jahreshauptversammlung Vorstand neu gewählt / Marcel Bauer wird von einem Duo abgelöst / Urheberrechtsreform vieldiskutiert

Neues Kapitel bei Junger Union aufgeschlagen

Weikersheim.Nach fast neun Jahren Stadtverband schlagen die Junge Union Weikersheim-Creglingen und der Ortsverband der Jungen Union Weikersheim ein neues Kapitel auf. In diesem Zuge fanden bei der Jahreshauptversammlung im „Sängerkeller“ Neuwahlen an.

Die Kommunalwahlen, die Situation der Stadt Weikersheim und die Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden standen außerdem im Vordergrund der Versammlung.

Im Stadtverband Weikersheim-Creglingen und im Ortsverband Weikersheim wurde der Vorstand der jeweiligen Verbände neugewählt. Im Anschluss wurden die gemeinsamen Aktivitäten für 2019 geplant, die vergangenen Jahre rekapituliert und die Aufstellung und Positionierung für die Kommunalwahl 2019 besprochen.

„Nach fast neun Jahren als Vorsitzender, möchte ich die Junge Union Weikersheim personell breiter aufgestellt wissen – bleibe aber in verschiedenen Funktionen der hiesigen Kommunal- und Regionalpolitik weiter erhalten“, erklärte der scheidende Stadtverbandsvorsitzende Marcel Bauer mit einem Augenzwinkern: „Es war mir eine Ehre, als Vorsitzender diesen Verband mit euch in den vergangenen Jahren vorangebracht und zu einer festen Größe der Weikersheimer Politik entwickelt zu haben. Wir haben einiges erreicht, aber noch viel mehr vor. Die anstehende Kommunalwahl bietet jetzt wieder die Chance, einen weiteren Schritt in Richtung Verjüngung des Gemeinderats zu gehen.“ Dem schlossen sich auch die neugewählten Vorsitzenden Pierre Kneifl und Lukas Schäfer an. Die beiden Vorsitzenden betonten, dass sie der Jugend weiterhin eine starke Stimme gäben und dafür kämpften, dass Weikersheim für junge Menschen attraktiver wird. Die Junge Union sei nicht nur eine politische Organisation, sondern auch eine Gemeinschaft, in der man sich aufeinander verlassen und etwas bewegen könne. Kommunalpolitik sei nicht trocken und betreffe alle. Abschließend stellten beide am Beispiel des derzeit vieldiskutierten Artikels 13 der europäischen Urheberrechtsreform klar, dass es in einer Demokratie nur demokratisch zugeht, wenn auch Unangenehmes gehört und ernst genommen wird. Wer von der CDU junge Themen erwartet, muss junge Köpfe in die Verantwortung nehmen. Man sehe es als eine der Kernkompetenzen der Jungen Union, sich frei und unabhängig von der Partei zu Themen äußern zu können und zu müssen. Die Wahlen zum Vorstand brachten folgendes Ergebnis: Im Stadtverband wählten die Mitglieder Pierre Kneifl zum neuen Stadtverbandsvorsitzenden. Zu seinem Stellvertreter wurde Adrian Handel. Das Amt der Schatzmeisterin in Stadt-und Ortsverband wird in Zukunft Jasmin Wülk bekleiden, die damit die langjährige Schatzmeisterin Anne Weckbach ablöst. Der Vorstand zeigte sich erfreut über die reibungslose Nachfolge. Als Medienreferent in beiden Verbänden wurde Adrian Bauer bestimmt. Die Versammlung wählte Adrian Handel und Linus Ritzer zu Mitgliedern im Kreisausschuss und Alex Strecker sowie Oliver Feile zu ihren Stellvertretern. Beisitzer im Vorstand wurden Arne Handel, Nora Kneifl, Hannes Treier, Oliver Feile, Pascal Starke und Nicole Jedrol gewählt. Im Ortsverband wählten die Mitglieder Lukas Schäfer zum Ortsverbandsvorsitzenden. Zu seinem Stellvertreter wurde Jens-Marten Kühnle gewählt – außerdem Alexander Strecker zum Schriftführer in beiden Verbänden. Als Beisitzer im Vorstand wurden Michael Schuld, Raphael Bauer, Bastian Ellinghausen, Jonas Steinmüller, Jonas Kneifl und Kai Schneider gewählt. Ehrenvorsitzender des Ortsverbands Weikersheim wurde Marcel Bauer gewählt. JU