Weikersheim

Klausursitzung der CDU zur Kommunalwahl Aktive Stadträte und Kandidaten widmen sich Zukunftsthemen

Offen und kommunikativ agieren

Im Rahmen der Vorbereitung der Kommunalwahl in Weikersheim trafen sich die Kandidaten der CDU-Liste für die Gemeinderatswahl mit den aktiven Gemeinderäten zu einer Klausursitzung.

Weikersheim. Nach der Begrüßung durch den Stadtverbandsvorsitzenden Martin Heuwinkel informierten die Gemeinderäte Peter Rösch, Karl-Heinz Moschüring, Waldemar Hein, Marcel Bauer, Rosy Spitzley, Martin Rüttler und Norbert Beck in Impulsvorträgen über die Rechte und Pflichten eines Gemeinderats sowie wichtige kommunalpolitische Themen wie Finanzen und Haushalt, Stadtentwicklung, Kultur- und Schulpolitik, Energie, Umwelt und mehr.

Lebhafte Diskussion

Die bereits in Bau befindlichen Maßnahmen in Weikersheim, Tauberphilharmonie, energetische Sanierung der Grundschule Weikersheim, Erweiterungsbau der Kita Schatzinsel und das Baugebiet „Am Planetenweg I“ sowie der neue Verteilerkreis wurden vorgestellt.

Die beiden Ärztinnen auf der diesjährigen Kandidatenliste, Sabine Wittwer und Carina Lawenstein, informierten über die allgemein- und fachärztliche Situation in der Region und in Weikersheim, da der CDU Weikersheim die zukünftige Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in der ländlich geprägten Heimatgemeinde ein besonderes Anliegen ist. In einer lebhaften Diskussion brachten die Klausurteilnehmer ihre persönlichen Sichtweisen und Berufserfahrungen mit ein und rundeten so das Informationsangebot und die Meinungsbildung gewinnbringend ab.

Großes Unverständnis äußerten die Kandidaten über die Art und Weise, in der Einzelne derzeit versuchen, die Tauberphilharmonie schlecht zu reden. Schlagworte wie „Zweiklassengesellschaft“ und „gehobene Kultur für die bessere Gesellschaft“ wurden als nicht sachgerecht und nicht angemessen bewertet.

Übereinstimmend war man der Meinung, dass dieses Projekt ein Gewinn für Weikersheim und mit dem geplanten Programmangebot und der sehr moderaten Preisstaffelung für Eintrittskarten ein kostengünstiges Angebot für alle Bürger darstellt. Die Kandidaten appellieren an die Bürgerschaft, der Tauberphilharmonie mit ihrem vielfältigen Programm eine faire Chance zu geben.

Gemeinsam diskutierte man weitere Positionen und Ideen für die zukünftige Weikersheimer Kommunalpolitik.

Dabei informierte der Fraktionsvorsitzende Peter Rösch auch über einige bereits geplante Investitionsvorhaben, wie die Hallenbadrenovierung, die Sanierung der Taubertalhalle Elpersheim und der Bauernhalle Schäftersheim, die Planung eines Modellkindergartens „Alt und Jung“ in Weikersheim, die Ansiedlung eines Beherbergungsbetriebes, die Sanierung der Kanalisation in Queckbronn, die Erschließung des Baugebietes in Neubronn. Es wurde allgemein bedauert, dass eine Fraktion im Weikersheimer Gemeinderat mit der pauschalen Ablehnung des Gesamthaushalts grundsätzlich auch gegen alle diese für die Stadt und ihre Teilorte so wichtigen Maßnahmen gestimmt hat.

Als weitere Zukunftsthemen sprach der Fraktionsvorsitzende die Fortentwicklung der Innenentwicklung sowohl in der Kernstadt als auch in den Teilorten u.a. durch die Prüfung möglicher Baugebiete in Nassau und Elpersheim, die Prüfung der Renovierung der Halle in Nassau und der Zehntscheune in Laudenbach, die Überdachung des Vorplatzes der Leichenhalle und der Ersatz der „Tauberbrücke“ in Schäftersheim und den Bau einer Parkgarage in der Friedrichstraße in Weikersheim an.

Man war sich einig, die Herausforderungen der Zukunft in einer offenen und kommunikativen Weise anzugehen, um die erfolgreiche Arbeit des Gemeinderats fortzusetzen, um das Beste für Weikersheim zu erreichen.

Bürgernähe sei für die Kandidaten der Weikersheimer CDU dabei nicht bloß ein Schlagwort, sondern werde tagtäglich gelebt – sind doch alle im gesellschaftlichen Leben und in Vereinen und Organisationen der Stadt und ihrer Teilorte fest verwurzelt.

Abschließend sprach der Vorsitzende Martin Heuwinkel wesentliche Grundsätze, Kernkompetenzen und die Werteorientierung der Weikersheimer CDU an. Er betonte, dass die Kandidaten der CDU-Liste eine Wertegemeinschaft darstellen, die unabhängig von einer Parteimitgliedschaft nur ihrem Gewissen und dem Wohl der gesamten Bürgerschaft verpflichtet seien.

Er zeigte sich hoch erfreut über die engagierte Mitarbeit aller Beteiligten und hob besonders die gesellschaftliche und berufliche Kompetenz der Kandidaten hervor. Mit der bewussten Entscheidung, auch jüngeren Kandidaten einen Chance zu geben, möchte die CDU Weikersheim den Generationenwechsel im Gemeinderat fördern und junge Weikersheimer frühzeitig in die kommunalpolitische Arbeit mit einbinden. Aus seiner Sicht mache die CDU den Weikersheimer Bürgern mit dieser Kandidatenliste ein gutes zukunftsorientiertes Angebot.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.cdu-weikersheim.de zu finden.

Bei mehreren Terminen werden die Gemeinderats- und Kreistagskandidaten der CDU Weikersheim in der Stadt und den Teilorten für die Fragen und Anliegen der Bürger zur Verfügung stehen. cdu