Weikersheim

Albvereinsgruppe Weikersheimer auf Ostalbtour

Traumhafte Ausblicke genossen

Weikersheim.Nach 2015 verbrachte die Ortsgruppe Weikersheim im Schwäbischen Albverein zum zweiten Mal ein dreitägiges Wanderwochenende auf der Ostalb bei Aalen.

Die erste Tour führte die Teilnehmer von der Kapfenburg über die Autobahn A7 auf den verwunschenen Wöllerstein. Auf zum Teil sehrschmalen Pfaden und bei bestem Wanderwetter ging es durch den Mischwald „Winterhalde“ weiter zum „Schlössle“ (ehemalige Burg Raichenbach). Über den Hubertus- Brunnen erreichte die Wandergruppe den Ort Hülen und kurz danach den Ausgangspunkt Kapfenburg. Den Abschluss dieser ersten Tour mit 14 Kilometern Wegstrecke genoss man in Lauchheim, bevor man das Quartier im Gasthof „Liederhalle“ in Hofen bezog.

Wie schon in 2015 hatten die Organisatoren Ulrike Wezel und Fritz Sackmann für die große Tour (18 Kilometer) am Samstag den ortskundigen Wanderführer Richard Mewitz aus Hofen-Aalen engagiert. Die Gruppe startete am Gasthof und es ging zunächst durch den Ort Hofen, über blumenbedeckte Wiesen, vorbei an Wasseralfingen hinauf zum „Wilhelmstollen“ und dem „Brunnenbäumle“. Mehrere Hinweistafeln informierten über die Geschichte des Erzabbaus in der Aalener Bucht und im „Tiefen Stollen“ beginnend bereits im 14. Jahrhundert.

Von Röthardt aus ging es bergauf bis auf den Braunenberg mit seinem Sendeturm. Vom Trauf eines ehemaligen Steinbruchs genossen die Weikersheimer Albvereinler Ausblicke auf das Vorland der Alb und ihren Nordrand, sowie die Stadt Aalen.

Für den dritten Tag hatten sich die Organisatoren den „Limeswanderweg“, beginnend am Bucher Stausee ausgesucht. Von dort ging es zunächst durch den Ort Buch hinauf zum Waldrand mit dem Rainauer Limesturm. Verschiedene Infotafeln vermitteln Wissenswertes zum Limesverlauf und man hatte einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Orte. Immer wieder begleiten römische Legionäre (Holzfiguren) am Wegesrand die Wandergruppe, bevor man das Limestor bei Rainau-Dalkingen erreichte. Nach 12 Kilometern erreichten die Albvereinler den Bucher Stausee.

Vorsitzender Fritz Sackmann sprach allen Teilnehmern ein großes Lob aus; auch brachte er seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Wanderfreunde aus Bad Mergentheim und Creglingen die Gruppe bereichern. Im nächsten Jahr geht es ins nach Bad Herrenalb. pm