Weikersheim

Seelsorgeeinheit Weikersheim-Creglingen Ende März könnte Pfarrstellen-Entscheidung fallen

Wer tritt Raisers Erbe an?

Weikersheim.Rund 27 Jahre wirkte Martin Raiser als katholischer Stadtpfarrer von Weikersheim (Pfarrgemeinde Zum kostbaren Blut) und in den letzten Jahren zudem als Leiter der Seelsorgeeinheit Weikersheim-Creglingen. Aus gesundheitlichen Gründen musste der Geistliche dieses Engagement im vergangenen Jahr beenden – und wurde im Oktober 2018 verabschiedet.

Seitdem wird die Seelsorgeeinheit vom Mergentheimer Dekan Ulrich Skobowsky mit seinen Mitbrüdern mitbetreut. Und vor allem die Katholiken in der Tauberstadt fragen sich? Wie geht es weiter? Kommt ein neuer Stadtpfarrer?

„Die Vergabe von freien Pfarrstellen folgt nach einem festgelegten Prozess, der momentan noch im Gange ist“, teilt Manuela Pfann, Pressesprecherin des Bistums Rottenburg-Stuttgart, auf Anfrage der Fränkischen Nachrichten mit.

„Die Ausschreibung freier Stellen erfolgt dreimal im Jahr im kirchlichen Amtsblatt, zuletzt im Januar.“ Bewerbungsfrist für die freien Stellen sei Mitte März.

Voraussichtlich Ende März werde dann, so die Bistumssprecherin weiter, über die Vergabe der Pfarrstellen entschieden. Über die Besetzung der einzelnen Stellen werde zunächst das zuständige Dekanat, in diesem Fall also das Mergentheimer, in Kenntnis gesetzt.

Jedoch sei es nicht gesagt, dass „alle offenen Pfarrstellen auch besetzt werden. Aktuell waren 19 freie Stellen für Pfarrer und drei für Pfarrvikare ausgeschrieben“, lässt Manuela Pfann weiter wissen. „Das hängt natürlich von den eingehenden Bewerbungen auf die Stellen ab.“

Für die Weikersheimer katholischen Christen heißt es deshalb, noch etwas abwarten und Tee trinken – und dann fest die Daumen drücken, dass sie bei der Neubesetzung der vakanten Pfarrerstelle Berücksichtigung finden.