Weikersheim

Neues Baugebiet Plätze für 74 Häuser auf 6,5 Hektar / Kostenvolumen liegt bei 6,3 Millionen Euro

Wohnräume mit Panorama-Blick

Weikersheim.Nachdem die Stadt 2018 den Bebauungsplan „Planetenweg, Teil I“ rechtskräftig aufgestellt hatte, konnte nun mit den Bauarbeiten begonnen werden. Der symbolische erste Spatenstich wurde im Beisein der beteiligten Planungsbüros und dem Bauunternehmen Wolff und Müller, Niederlassung Waldenburg, vollzogen.

In seiner Ansprache ging Bürgermeister Klaus Kornberger auf die Entwicklung des Bebauungsplans ebenso ein wie auf die zwingende Notwendigkeit dieser neuen Baufläche für junge Familien. „Wir bauen Zukunft“, so der Bürgermeister, „denn mit diesem Baugebiet mit einer Fläche von circa 6,5 Hektar entstehen 74 neue Bauplätze zwischen 400 und 1000 Quadratmeter.“

Imponierend sehen die technischen Daten aus: Das neue Baugebiet benötigt 1550 Meter Kanalleitungen und 1650 Meter Wasserleitungen. Nebenflächen und Gehwege werden mit 6650 Quadratmetern Pflasterbelag versehen. Asphaltarbeiten erstrecken sich über 9400 Quadratmeter. Das Kostenvolumen beträgt 6,3 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung wird noch in diesem Jahr im Dezember gerechnet. In diesem Baugebiet in idealer Süd-West-Lage und einer äußerst attraktiven Topographie und dem damit verbundenen Panorama auf die Weinberge, dem Winterberg, Schloss und Stadtkirche im Zentrum der Stadt, wird Raum für über 300 Personen geschaffen. Das Baugebiet erlaubt den Bau von Einfamilienhäusern, Doppelhäuser als auch Geschosswohnungsbau.

„Die Beliebtheit der Stadt Weikersheim spiegelt sich in den bisherigen Reservierungen wieder“, freut sich der Bürgermeister. Er unterstrich, dass die Stadtverwaltung Bauinteressenten bei der Suche nach dem geeigneten Grundstück gerne behilflich ist. Bürgermeister Klaus Kornberger ist davon überzeugt, dass die vorhandene Infrastruktur der Stadt mit dem hervorragenden Bildungs- und Betreuungsangebot, der Grundversorgung, der ärztlichen Versorgung, dem hohen Freizeitwert und dem attraktiven Kulturangebot für neue Bürger überaus anziehend ist. Zum Schluss seiner kurzen Rede bedankte er sich ausdrücklich bei den beteiligten Firmen und Planungsbüros für das äußerst engagierte und partnerschaftliche Miteinander, insbesondere bei Geschäftsführer Ingo Klärle und Polier Frank Götzinger (Wolff und Müller), bei Uli Kemper (IBU) und Ludwig Ohnhaus (Vermessungsbüro), aber auch bei seinem Stadtbauamt mit Sylvia Thomas, Frank Grub und Jürgen Stilling.

Er vergaß auch nicht, die ehemaligen Grundstückseigentümer zu erwähnen, die die Baufläche zur Verfügung stellten. „Stadt funktioniert vom Mitmachen und nicht vom Gegeneinander“, betonte Klaus Kornberger abschließend. stv