Werbach

Gemeinderat Planungen für das Baugebiet „ Kirchenberg“ vom Gremium einstimmig genehmigt

16 neue Plätze sollen den Häuslebauern zur Verfügung stehen

Neubrunn.In der letzten Gemeinderatssitzung in Neubrunn wurde mit Walter Lehrieder ein neuer Feldgeschworener von Bürgermeister Heiko Menig vereidigt. Lehrieder ist der Nachfolger für den verstorbenen Feldgeschworenen Alois Menig. Beim Feldgeschworenentag erfolgt dann die offizielle Aufnahme in die Feldgeschworenenvereinigung.

Der Gemeinderat hat im November die Aufstellung des Bebauungsplanes „Kirchenberg“ beschlossen. Nun legte das Planungsbüro den Bebauungsplan vor. Es werden 16 Bauplätze ausgewiesen, Einzel- wie Doppelhäuser sind möglich. Nachdem in der Vergangenheit bei anderen Baugebieten häufig mit Befreiungen von den Festsetzungen gearbeitet wurde, war der Wunsch, nur die notwendigsten Regelungen zu treffen. So wurden beispielsweise sehr viele Dachformen und -neigungen zugelassen, die Einfriedungen der Grundstücke dürfen nicht geschlossen sein und eine maximale Höhe von 1,5 Metern haben. Eine Mauer bis einem Meter Sockelhöhe, Zaun und Hecken sind erlaubt. Die Abwasserbeseitigung wird im Mischsystem erfolgen. Der Bebauungsplan wurde einstimmig genehmigt. Als nächster Schritt erfolgt die Auslegung und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.

Für das Sanitärgebäude am Kinderbereich im Freibad Neubrunn wurden Angebote für eine Solaranlage eingeholt. Über diese Anlage soll dem Kinderbecken Warmwasser zugeführt werden. Den Auftrag erhielt die Firma Heizungsbau Seubert aus Böttigheim.

In der Arbeitstagung wurde das Thema „Bürgerbus“ aufgegriffen. Es bestand Einigkeit, dass dieser für eine „Pilotphase“ von zwei Jahren eingeführt wird. Eine Abfrage für mögliche Fahrerinnen und Fahrer wurde bereits vorgenommen. Ein Fahrzeug soll vorerst geleast werden. Den Zuschlag erhielt die Firma Skrobek aus Altertheim.

Für die Sanierung der Frankenlandhalle legten das Büro Gruber/Hettiger/Haus aus Karlstadt und der Fachplaner verschiedene Sanierungsvarianten vor. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, die WCs zu erneuern, einen zusätzlichen Lagerraum als Anbau zu errichten, die Umkleiden, Duschen und Nebenräume neu anzuordnen und einen Raucherbereich vor der Halle zu schaffen. Diese Vorgaben dienen den Planern jetzt zur Kostenermittlung. Menig informierte, dass die Verwaltung für die Sanierung der Frankenlandhalle die Planungsbüros bis einschließlich Honorarphase 4 beauftragt habe. Dies stellt sicher, dass im Hinblick auf den Bauantrag und der Förderantragsstellung keine Verzögerungen entstünden. ank