Werbach

Gemeinderat Jahresschlusssitzung des Neubrunner Gremiums

30er-Zone in Böttigheim

Neubrunn.In der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr wurden nochmals einige wichtige Tagesordnungspunkte behandelt.

An die Gemeinde wurde ein Antrag auf Einrichtung einer Tempo-30-Zone in Böttigheim östlich der Frankenlandstraße gestellt. Der Gemeinderat beschloss, dort mit Ausnahme des Wenkheimer Weges, eine Tempo-30-Zone einzurichten.

Keine Anregungen und Bedenken hat die Gemeinde zur Änderung des Flächennutzungsplanes 89 zur ersten Teiländerung des Bebauungsplans „Gewerbe- und Sondergebiet Almosenberg“ im Bereich McDonald’s im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange.

Im Rahmen der Dorferneuerung wurde das Anwesen Hauptstraße 26 in Neubrunn gekauft und durch tatkräftige Unterstützung des Helfernetzwerks bereits weitgehend ausgeräumt. Anschließend soll das Gebäude abgerissen werden. Über die spätere Gestaltung des Areals wurden schon Ideen zusammengetragen. Für die Planung und die Überprüfung der Machbarkeit beschloss der Gemeinderat, das Ingenieur- Büro Wegener aus Veitshöchheim zu beauftragen.

Friedhofsbegehung

Bei der Begehung des Friedhofs Neubrunn mit dem Fachberater für Gartenkultur und Landespflege des Landratsamtes Würzburg wurde beraten, welche Nachpflanzung für die vor der Kapelle gefällten Bäume sinnvoll wäre. Der Fachberater schlug vor, nicht nur die beiden Bäume vor der Kapelle neu zu pflanzen, sondern zwei weitere oberhalb des unteren Treppenaufgangs zu pflanzen, sowie die beiden kleinen Kugelahorne zu versetzen und durch zwei andere Bäume zu ersetzen.

Somit sollen sechs Bäume entlang des Weges gepflanzt werden. Gedacht ist dabei an die Rot-Esche. Diesem Vorschlag stimmte das Gremium zu und beauftragte die Verwaltung mit der Umsetzung im Frühjahr 2019. Einen weiteren Vorschlag zur Pflanzung von zwei Stadtbirnen an der Mauer am Hagweg lehnte der Gemeinderat ab.

Elektronische Sitzungsladung

Da noch einige Punkte geprüft werden sollen, wurde der Bericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2017 verschoben.

Der Gesetzgeber machte den Weg für die elektronische Sitzungsladung frei. Um sie umsetzen zu können, ist eine Änderung der Geschäftsordnung des Rates notwendig, die vom Gemeinderat beschlossen wurde.

Nachdem jetzt auch die elektronische Sitzungsladung eingeführt wurde, wurde angeregt, ob nicht für die Gremiumsarbeit eine Tabletanschaffung oder eine Bezuschussung durch den Markt Neubrunn möglich sei. Die Verwaltung legte die beiden Möglichkeiten offen.

Grünes Licht vom Rat

Der Gemeinderat befürwortet die Möglichkeiten, ab der nächsten Legislaturperiode, will sich aber, auch aus Kostengründen, in dieser noch verbleibenden Legislaturperiode nicht mehr mit der Thematik befassen. ank