Werbach

14. Dezember Weihnachtliche Weisen warten auf die Zuhörer

Besinnliche Harfenklänge auf der Gamburg zu genießen

Gamburg.Leise Andacht, nostalgische Träumerei, jubilierende Lobpreisung – die Geburt des Christkinds wird sehr unterschiedlich gefeiert: Mit keltischen Marienliedern, melancholischen „Carols“ und Christmas Jigs aus Irland, englischen Melodien des Mittelalters und der Renaissance, temperamentvollen Rhythmen aus Andalusien, barocken „Noëls“ aus Frankreich, rumänischen „Colinde“ in der Bearbeitung von Béla Bartók, weihnachtlichen „Mazurkas“ aus Polen. Und natürlich mit den klassischen Weihnachtsweisen – von Rosen und Dornwäldern, von Schiffen, Engeln und Hirten . . .

Mit dieser Bandbreite an traditionellem Liedgut verzaubert Tom Daun auf seiner keltischen Harfe am 14. Dezember, um 19.15 Uhr, seine Zuhörer und lässt sie in den historischen Wohnräumen der Familie von Mallinckrodt auf der Gamburg den Lärm und Stress der Vorweihnachtszeit vergessen.

Doch auch stimmungsvolle eigene Kompositionen sind an diesem Abend zu hören. Zudem ergänzen Auszüge aus Winter-Texten von Shakespeare bis Dylan Thomas das Konzert um besinnliche und augenzwinkernde Momente.

Das weihnachtliche Hauskonzert mit dem Titel „Celtic Christmas“ ist Teil der zunehmenden Veranstaltungsangebote jenseits der touristischen Hauptsaison auf der Gamburg und gleichzeitig Auftakt der beliebten Gamburger Burgweihnacht am Dritten Adventswochenende.

Tom Daun gilt als einer der führenden Vertreter von traditioneller und historischer Harfenmusik in Deutschland. Sein Repertoire reicht von der keltischen „Clàrsach“, der Böhmischen Wanderharfe, der Gotischen Harfe bis zur „Arpa paraguaya“. Nach dem Studium der Konzertgitarre kam Tom Daun als Autodidakt zum Harfenspiel. Mit seinem Folk-Quartett „La Rotta“ musizierte er in den 80er Jahren auf Festivals in ganz Europa. An der Universität Edinburgh absolvierte er den Studiengang Musikethnologie und „Scottish Traditional Music“ als „Master of Music“. Damals entdeckte er seine Liebe zur keltischen Harfe. Seitdem arbeitet er auch solistisch mit Konzertprogrammen zur iro-schottischen und mittelalterlichen Musik. Sein besonderes Interesse gilt Kompositionen aus Renaissance und Barock. Er zählt zu den besten Interpreten auf der zweireihigen barocken „Arpa Doppia“. Durch seine Duoarbeit mit der renommierten Flötistin Dorothee Oberlinger machte er sich im Bereich der Alten Musik einen Namen.

Tom Daun veröffentlichte neun Solo-CDs und ist ein gefragter Musiker auf Harfenfestivals in der ganzen Welt. Weitere Informationen über ihn sind unter www.tomdaun.de zu finden.