Werbach

Gemeinderat Langjährige Mitglieder aus dem Gremium verabschiedet / Ehrungen für kommunalpolitische Tätigkeit

Bleibende Verdienste erworben

Archivartikel

Werbach.„Mit Ihrem umfassenden Fachwissen und vorzüglichem Sachverstand haben Sie viel für unser Gemeinwesen wichtigen Problemlösungen maßgeblich beeinflusst. Sie haben sich unbestreitbare und bleibende Verdienste um unsere Gemeinde erworben.“ Mit großer Anerkennung verabschiedete Bürgermeister Ottmar Dürr am Dienstag im Werbacher Rathaus acht ausscheidende Gemeinderäte und Niklashausens Ortsvorsteher Walter Hess. Zudem standen zahlreiche Ehrrungen für langjähriges kommunalpolitisches Engagement auf der Tagesordnung.

„Werbach ist eine Gemeinde, in der es sich gut leben und arbeiten, gut lernen und investieren lässt. Wir stehen recht ordentlich dar“, betonte Ottmar Dürr.

Mit zahlreichen Maßnahmen sei es gemeinsam gelungen, die Wohn-, Lebens- und Arbeitsverhältnisse in der Kommune zu festigen und zu verbessern, ging Dürr auf die verschiedenen umgesetzten oder angestoßenen Projekte ein. Man sei auf einem guten Weg und wolle diesen auch in Zukunft mit Erfolg beschreiten.

Allein im Vermögenshaushalt seien in den letzten fünf Jahren 7,6 Millionen Euro bei der Inanspruchnahme von rund 2,6 Millionen Euro Fördergeldern investiert worden. Als größte laufende Maßnahme seien die Weiterführung des Bildungscampus Werbach und die Erschießung des Wohngebiets „Innere Aub“ in Wenkheim zu nennen. Das alles sei nur dank eines weitsichtigen, zukunftsorientierten Gemeinderats in Zusammenarbeit mit den Ortsverwaltungen und einer effizient arbeitenden Verwaltung möglich gewesen.

An diesem Tag schieden acht Gemeinderäte aus dem Gremium aus. Es sind dies: Andreas Fiederlein (Gemeinderat von 2009 bis 2014, Oktober 2015 bis 2019) Karl Lenz (2009 bis 2019), Gregor Michel (2009 bis 2019), Monika Rosenberger (2009 bis Juli 2014, September 2014 bis 2019), Klaus Seidenspinner (September 2009 bis 2019), Klaus Seubert (Juli 2014 bis 2019), Hans-Peter Stauder (2014 bis 2019), Patrick Templeton (September 2009 bis 2019). Zudem wurde Niklashausens Ortsvorsteher Walter Hess (September 2014 bis 2019) verabschiedet. An die ausscheidenden Mitglieder gewandt, sagte Dürr, man habe sie über all die Jahre als aufrechte und überzeugte Vertreter echter demokratischer Gesinnung kennen und schätzen gelernt.

Auf Ausgleich bedacht

Der Sieg der guten Sache sei ihnen wertvoller gewesen als der persönliche Triumph. „Frei von Vorurteilen, bedacht auf Ausgleich, bereit, zuzuhören und die Meinung anderer zu respektieren: Das waren charakteristische Merkmale für Ihr Auftreten in dieser Runde, die Ihnen die Anerkennung aller eintrugen“, so der Bürgermeister.

Für die gute und erfolgreiche Arbeit im Dienst der Gemeinde Werbach und zum Wohl der Bürger, sprach ihnen Ottmar Dürr seinen Dank und seine Anerkennung auch im Namen des Gemeinderats und der Mitbürger aus. „Die Menschen wussten ihre Belange bei Ihnen in den besten Händen“, wünschte Dürr alles Gute und persönliches Wohlergehen. Die Türen im Rathaus stünden den ausscheidenden Mitgliedern weiterhin offen.

Im Anschluss ehrte Bürgermeister Dürr zahlreiche Personen für ihre kommunalpolitische Tätigkeit mit der Ehrennadel des Gemeindetags Baden-Württemberg. Es waren dies: Andreas Fiederlein (zehn Jahre Gemeinde- und Ortschaftsrat), Christian Freisleben (zehn Jahre Gemeinderat), Maria Höfling (zehn Jahre Gemeinde- und Ortschaftsrat), Roland Johannes (zehn Jahre Gemeinderat und Ortsvorsteher in Gamburg), Karl Lenz (zehn Jahre Gemeinderat) Gregor Michel (zehn Jahre Gemeinderat), Monika Rosenberger (zehn Jahre Gemeinde- und Ortschaftsrat), Klaus Seidenspinner (zehn Jahre Gemeinde- und Ortschaftsrat), Ulrich Dluzak (zehn Jahre Ortsvorsteher und Ortschaftsrat Brunntal), Harald Kranz (zehn Jahre Ortsvorsteher und Ortschaftsrat in Werbachhausen) und Birgit Hörner (20 Jahre Ortschaftsrat und 15 Jahre Ortsvorsteherin in Werbach).

In Namen des Gemeinderats sprach auch Albrecht Rudolf den ausscheidenden Mitgliedern seine Anerkennung aus. Man habe gut und erfolgreich zusammengearbeitet und viele Dinge auf den Weg gebracht. Und die umgesetzten Projekte bezeugten dies. Demokratie finde vor Ort statt. Dafür hätten sich alle eingesetzt.

Den neu gewählten Gemeinderäten wünschte er eine gute Zusammenarbeit im Gremium. Man habe eine gute Mischung, um neue Ideen im Interesse der Gemeinde Werbach umzusetzen. ber