Werbach

Gemeinderat Mehrere Gehwege innerhalb der Kommune sollen saniert werden

Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut

Archivartikel

Neubrunn.Im Gemeinderat wurde zuletzt ein Antrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Einzelgarage behandelt. Das Bauvorhaben fügt sich in die Umgebungsbebauung ein, der Rat stimmte zu. Außerdem liegt der Kommune ein Antrag auf Nutzungsänderung eines Abstellraumes zu einem Schlacht- und Zerlegeraum in Böttigheim vor. Auch hierfür gab es grünes Licht.

Die Gemeinde beabsichtigt 2019, die beiden Bushaltestellen in der Hauptstraße Neubrunn barrierefrei auszubauen. Das Gremium ermächtigt die Verwaltung, das Büro BRS Breunig-Ruess-Schebler aus Marktheidenfeld mit Planung und Kostenermittlung für die Stellung eines Förderantrages zu beauftragen.

Beim Sanieren der Stützmauern Pfarrer-Gersitz-Straße/Ecke Hauptstraße wurde festgestellt, dass sich hinter der sichtbaren Mauer eine weitere „Bruch-Mauer“ befindet. Dadurch entstanden nicht eingeplante Mehrarbeit und -kosten für deren Entfernung. Soweit vorhandene zwischengelagerte Steine vorhanden waren, wurden diese in die Mauer verbaut. Der Rat beschloss, die Mauer in der Pfarrer-Gersitz-Straße waagrecht in die Steigung laufen zu lassen und die noch fehlenden Steine zu beschaffen.

Der Tagesordnungspunkt „Kanalsanierung Kindergarten Böttigheim“ wurde vertagt wegen noch offener Fragen. Bei der Maßnahme Schaffung einer Kleinkindgruppe im Kindergarten Neubrunn sind Probleme und zusätzliche Arbeiten beim Gewerk Heizung aufgetreten. Diese verursachten Mehrkosten in Höhe von 4700 Euro, die der Gemeinderat als Nachtrag genehmigte.

Das Gremium beschloss aufgrund fehlender Verkehrssicherheit eine Gehwegsanierung im Bereich der Unteraltertheimer Straße. Diese soll in zwei Abschnitten durchgeführt werden. Beim Gehweg eins, Bereich Hauptstraße 3, sollen sechs Bäume entfernt und durch drei neue ersetzt werden. Diese sollen mehr Richtung Fahrbahn gepflanzt werden, damit der Gehweg mit Kinderwagen und Rollatoren besser befahrbar wird. Beim Gehweg zwei, Bereich Unteraltertheimer Straße ortseinwärts, sollen die Bordsteine angehoben werden. Die Gehwege eins, zwei und drei, im Bereich Unteralterheimer Straße ortsauswärts vor dem ehemaligen Sportgeschäft, sollen gepflastert werden. Der Rat beschloss, das Büro BRS Breunig-Ruess-Schebler aus Marktheidenfeld mit der Planung zu beauftragen.

Der Rutschenturm auf dem Spielplatz Schulbrunnenstraße Neubrunn ist defekt und muss ersetzt werden. Die Verwaltung holte drei Angebote ein. Der Gemeinderat entschied sich für das Modell der Firma Eibe aus Röttingen.

Aufgrund planerischer Änderungen im Bebauungsplan Kirchenberg, welche durch Einwendungen von Bürgern und Behörden notwendig werden, macht es Sinn, die neue Straßentrasse planerisch in eine Erweiterung des Baugebietes festzusetzen. Daher wurde beschlossen, einen neuen Bebauungsplan, der an die bestehenden Baugebiete angrenzt, aufzustellen.

Die Gemeinde beantragt für ihr Anwesen in der Hauptstraße 24 eine Förderung für eine „Flächenentsiegelung“ im Rahmen einer Einzelmaßnahme der Dorferneuerung. Die Verwaltung wird beauftragt, sich um die Erfüllung der Bedingungen zu kümmern. Als Behörde und Träger öffentlicher Belange wird die Gemeinde Neubrunn aufgefordert, zur Teiländerung des Bebauungsplanes „Gewerbe- und Sondergebiet Almosenberg“ für den Bereich „McDonald’s“ in Bettingen Stellung zu beziehen. Der Gemeinderat trägt keine Anregungen und Bedenken vor.

Im Juli fand eine Anliegerversammlung Hauptstraße bezüglich der geplanten Parkregelung statt. Die betroffenen Anlieger waren mit der Lösung der Anbringung einer Sperrfläche im Bereich der Anwesen 45 und 43 einverstanden. Seitens der Anlieger wurde angeregt, aufgrund der Ein- und Ausfahrtssituation Krumme Gasse die Sperrfläche über die Front des Anwesens Hauptstraße 37 hinaus zu erweitern. Der Gemeinderat stimmte dem Wunsch der Anlieger zu. Das Parkverbot wird von der Hauptstraße 37 bis Hauptstraße 51 angeordnet und mit einer Beschilderung versehen und durch eine Zickzack-Linie verdeutlicht.

Der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) hat mitgeteilt, dass aufgrund der in den letzten Jahren rückläufigen Wasserverkaufsmengen und des aufgelaufenen Sanierungsbedarfs der Anlagen die Wasserabgabepreise um 0,15 Euro erhöht werden müssen. Um die negative gemeindliche Sonderrücklage Wasserversorgung zu verringern, beschloss der Gemeinderat, die Wasserverbrauchsgebühren von derzeit 2,50 Euro/m³ netto auf 2,70 Euro/m³ netto zu erhöhen und stimmte der dadurch notwendig gewordenen vierten Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung des Marktes Neubrunn zu. Der Bürgermeister gab bekannt, dass das Leitungswasser weiterhin abgekocht werden muss, die Verkehrsüberwachung bisher vier Mal im Gemeindegebiet geblitzt hat, die Ergebnisse aber noch nicht vorliegen. In Kürze wird auch der „Ruhende Verkehr“ (parkende Autos) überwacht. ank