Werbach

Diamantene Hochzeit Rudi und Irma Dürr lernten sich bereits als Jugendliche kennen

Ein eingeschworenes Team

Werbachhausen.Vor 60 Jahren gaben sich Rudi Dürr und seine Frau Irma, geborene Seidenspinner, das Jawort. Beide sind 1934 in Werbahchausen geboren. Dort verbrachten sie ihre Kinder-, Schul- und Jugendzeit. Aufgewachsen sind sie in den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieben, wo sie bei den anfallenden Arbeiten mithelfen mussten. Nach dem Zweiten Weltkrieg besuchten sie die landwirtschaftlichen Schulen in Tauberbischofsheim. Gefunkt hat es beim Jugendtreff in der Ortsmitte von Werbachhausen, wo sich die beiden damals regelmäßig trafen. 1959 läuteten dann die Hochzeitsglocken.

Drei Söhne wurden geboren, die mit ihren Familien alle in der Gemeinde Werbach wohnen. Vier Enkelkinder wurden ihnen geschenkt, der zweite Urenkel ist gerade unterwegs. Anfänglich lebte das junge Paar hauptsächlich von der Landwirtschaft, später suchte sich Rudi Dürr mehrere Arbeiten und wurde schließlich 1976 bei der Bundeswehrstandortverwaltung in Tauberbischofsheim fest angestellt. Dort blieb er bis zum Erreichen des Rentenalters 1997. Die Landwirtschaft wurde im Nebenerwerb betrieben. Lange Zeit war der Garten ein großes Hobby des Jubelpaares. In den letzten Jahren trat man in der Gartenarbeit ein wenig kürzer. Rudi Dürr scheute auch nicht die Waldarbeit, zusammen mit den Söhnen geht er im hohen Alter nicht mehr so oft in den Privatwald, um Brennholz für den Winter zu machen.

In jungen Jahren erlernte er ein Blasinstrument und gehörte zur Wenkheimer Blaskapelle. Er spielte in Werbachhausen auch viel Kirchenmusik. Beide Jubilare sangen mehr als 50 Jahre im katholischen Kirchenchor.

Kurz vor der Goldenen Hochzeit hörten sie mit dem Singen auf. In der Kommunalpolitik war Rudi Dürr über Jahrzehnte tätig, als Gemeinderat und als CDU-Ortsverbandsvorsitzender. Gefeiert wird nach einem sonntäglichen Dankgottesdienst im Kloster Bronnbach im Familienkreis. rei